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11.03.2019, 22:06 Uhr  //  Fußball

VfB Lübeck jagt Wölfe weiter - für Dietmar Scholze

VfB Lübeck jagt Wölfe weiter - für Dietmar Scholze
 Lobeca/Raasch (Bild) rk (Text) // www.hlsports.de


Lübeck - Der VfB Lübeck treibt den VfL Wolfsburg II weiter vor sich her. Am Montag gewannen die Grün-Weißen in der Regionalliga gegen den Hamburger SV II 2:0 (1:0) und hielt den Abstand auf den Spitzenreiter weiter bei neun Punkten. Vor dem Spiel hängten die Fans ein großes Banner in der Gästekurve auf: „Danke Dietmar“ stand darauf. Dietmar Scholze, Aufsichtsratsvorsitzender des Clubs verstarb am vergangenen Sonnabend (HL-SPORTS berichtete). Die Mannschaft ehrte den Ur-VfBer indem sie beim Einlaufen ein Bild von ihm reintrugen und dieses dann zu dem Banner hängten. Zusätzlich gab es eine Gedenkminute, VfB-Vorstand Florian Möller sagte ein paar Worte und die Mannschaft spielte mit Trauerflor.

Zur Partie: Die Gastgeber machten von Beginn an Druck. Arslan (4.) vom Sechszehner in die Mauer. Noch einmal versuchte es der Ex-HSVer (5.) nach einer Ecke - knapp drüber. Eine weitere Minute später überquerte das Leder aus dem Getümmel knapp die Torlinie. Jubel bei den Lübeckern - alle orientierten sich zum Mittelkreis. Der Schiedsrichter gab den Treffer erst, nur sein Assistent sah das anders und nach einer kurzen Besprechung der beiden nahm der Unparteiische den Treffer zurück. Eine klare Fehlentscheidung! Es ging weiter: Arslan stolperte, Franziskus (13.) kam an die Kugel und vergab aus 14 Metern. Nach einer Viertelstunde gab es dann „echten“ Jubel. Eine Ecke landete bei Deichmann (18.) am langen Pfosten, der die verdiente Führung erzielte. Von Hamburg war nicht viel zu erkennen. Geißen hatte die einzige Möglichkeit, die Gommert parierte. Auf dem tiefen Boden kamen die „Young Talents“ des Zweitligisten schlechter zurecht. Der VfB, legte danach den Schalter um und nahm danach das Tempo heraus, ließ dem HSV mehr Raum. Das hätte sich fast gerecht, denn Gommert musste zwei Mal und Halke einmal auf der Linie in höchster Not klären (28.). Danach gab der VfB sich noch passiver und machte nichts mehr nach vorne. Kwarteng (34.) traf die Latte. Über den Ausgleich hätte sich der VfB in dieser Phase nicht beschweren dürfen. Kurzzeitig flammte die Offensive wieder auf. Franziskus verstolperte vor dem Hamburger Strafraum, Riedel (36.) kam heran und schoss aber aus 20 Metern rechts neben den Kasten. Vier Minuten später rettete Gommert auf der anderen Seite abermals, als Opoku nach Zuspiel von Kwarteng frei vor ihm auftauchte. Zumindest kämpften die Grün-Weißen und retteten den knappen Vorsprung in die Pause.

Im zweiten Durchgang dauerte es eine knappe Viertelstunde, bis es die erste nennenswerte Szene gab. Deichmann (59.) verpasste zweimal das 2:0. Die Gäste waren nicht mehr so druckvoll, wie vor der Pause und das gab dem VfB wieder mehr Elan im Angriffsspiel. Ein Schuss von Riedel (68.) wurde gerade eben so abgeblockt. Nun war man dem 2:0 wieder näher und es fiel in der 72. Minute. Einen Freistoß von Thiel lenkte Pfeiffer (72.) ins eigene Netz. Für den Hamburger Nachwuchs versuchte es Köhlert (84.) noch einmal, scheiterte aber an Gommert. Der hielt seinen Kasten bis zum Schluss sauber und der VfB behielt die drei Punkte an der Lohmühle.

Die Stimmen zum Spiel gibt es am Dienstagmorgen.

Tore: 1:0 Deichmann (18.), 2:0 Pfeiffer (72. Eigentor)
Zuschauer: 2.144

So spielte der VfB: Gommert, Weissmann, Kim, Arslan (70. Matovina), Franziskus (46. Will), Deichmann (81. Hobsch), Thiel, Grupe, Halke, Hoins, Riedel


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