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20.04.2019, 06:00 Uhr  //  Fußball

Angebliche rassistische Äußerung: Wahnsinn! Nun muss ein Pädagoge ran

Angebliche rassistische Äußerung: Wahnsinn! Nun muss ein Pädagoge ran
 sr (Bild) sr (Text) // www.hlsports.de


Lübeck – Es hätte ein Fußballfest werden können, das Nachholspiel am Mittwochabend in der Regionalliga Nord zwischen Hannover 96 und dem VfB Lübeck (1:1/HL-SPORTS berichtete). Am Ende bleibt aber nicht das Sportliche, auch die bewiesene Moral der VfB-Kicker nach dem Rückstand im Gedächtnis hängen, sondern die angeblich getätigten, rassistischen Äußerungen von Lübecker Fans, die Chris Gloster unter anderem als „Affe" betitelt haben sollen (siehe Text unten von Hannover 96.de).  

Um klar Stellung zu beziehen: Rassismus hat in der heutigen Zeit nichts zu suchen! Sollte so etwas geschehen sein, muss sicherlich derjenige bestraft werden. Doch noch ist derartiges nicht bewiesen worden. Vielleicht sollte sich Hannover 96 einmal Gedanken machen, warum nicht einmal der Schiedsrichter einen Bericht verfasst hat…

Es schaut also ein bisschen danach aus, als würden die Niedersachsen die Aktion – wenn sie stattfand – gerne aufnehmen, um von eigenen Baustellen, dem Fehlverhalten des eigenen Anhangs beim Spiel gegen den VfB Lübeck am Mittwoch, oder auch den Abstieg in die 2. Liga abzulenken. Und auch das klingt durchaus überzogen: Denn 96-Kicker Chris Gloster soll sich nach Informationen von HL-SPORTS aktuell in pädagogischer Betreuung befinden, Ostern im Internat von 96 verbringen...

Hier der Original-Text von Hannover 96.de:

> „Grenzen weit überschritten“: Chris Gloster von Lübeck-Fans rassistisch beleidgt

Hannover 96 hat wegen rassistischer Beleidigungen im Rahmen des Regionalliga-Spiels der U23 gegen den VfB Lübeck den Norddeutscher Fußball-Verband um Einleitung eines Sportgerichtsverfahrens gebeten.

Gloster permanent massiv beleidigt - Es geht dabei um schlimme Verunglimpfungen gegen 96-Linksverteidiger Chris Gloster. Der 19-jährige US-Amerikaner wurde aus dem Block, in dem sich die rund 200 mitgereisten Anhänger der Lübecker aufhielten, aufgrund seiner Hautfarbe angefeindet und unter anderem als „Affe“ bezeichnet. „Chris saß nach Abpfiff mit Tränen in den Augen in der Kabine und war fix und fertig. Er ist während des Spiels dauerhaft und massiv beleidigt worden. Natürlich steckt so ein junger Kerl das nicht einfach weg. Hier wurden Grenzen weit überschritten, weswegen wir uns auch dazu entschieden haben, die Sache beim Verband anzuzeigen“, erklärte Michael Tarnat, der als Leiter der 96-Akademie die Verantwortung für alle Nachwuchsteams der Roten trägt.<


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