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19.05.2019, 00:05 Uhr  //  Fußball

2. Liga: Es geht um nichts mehr und doch um einiges…

2. Liga: Es geht um nichts mehr und doch um einiges…
 Lobeca/Nobert Gettschat (Bild) rk (Text) // www.hlsports.de


Hamburg – Für die drei Nordclubs geht es am Sonntag in den letzten Spieltag der 2. Bundesliga. Alle drei haben keine Ambitionen mehr für den Aufstieg und so ist es aus ihrer Sicht ein uninteressanter Abschluss.

Der Hamburger SV empfängt den MSV Duisburg und kann sich wenigstens mit einem Sieg von den Fans verabschieden. Verlieren die Rothosen, droht der Absturz auf den letzten Platz der Rückrunde. Trainer Hannes Wolf muss danach seinen Stuhl räumen (HL-SPORTS berichtete). Er sagte vor der Partie: „Der HSV ist ein fantastischer Verein. Die Fans sind außergewöhnlich. Auch in Zukunft werde ich dem Club sowie den Anhängern und Mitarbeitern des HSV komplett die Daumen drücken. Ich wünsche mir, dass die Mannschaft nochmal Vollgas gibt und ein gutes Spiel zeigt. Ich habe keine Lust, dass das Ende scheiße wird und es nochmal ein schlechtes Spiel wird. Es geht darum, für einen vernünftigen Abschied zu sorgen. Ich möchte nicht passiv sein, sondern es so gut wie es geht gestalten. Das ist für mich eine Selbstverständlichkeit.“

Der FC St. Pauli ist auswärts bei Greuther Fürth im Einsatz. Die Franken haben den Klassenerhalt sicher, holen sie aber mindestens einen Zähler gegen die Kiezkicker und verliert der HSV, würde St. Pauli den Stadtnachbarn, wie erwähnt, auf den letzten Rückrunden-Tabellenplatz befördern. Trainer Jos Luhukay: „Die Jungs sind absolut bereit dazu, noch einmal alle Energie und Kraft reinzulegen. Wir wollen unsere Fans mit drei Punkten nach Hause schicken.“

Auch Holstein Kiel muss reisen. Es geht zu Arminia Bielefeld. Für Coach Tim Walter wird es voraussichtlich, wie für HSV-Trainer Wolf, das letzte Spiel für seinen Club. Der 43-Jährige wird aller Voraussicht danach zum VfB Stuttgart wechseln. „Wir fahren nach Bielefeld, um dort zu gewinnen. Wir wollen demonstrieren, dass wir eine tolle Saison gespielt haben und dass in den Jungs ein großes Potential schlummert. Das ist unser Ziel. Wenn wir das abrufen, werden wir ein gutes Ergebnis erreichen“, so der scheidende Störche-Anführer.

Entscheidungen stehen in der Liga trotzdem an. Um den direkten Aufstiegsplatz kämpfen der zweitplatzierte SC Paderborn (in Dresden) und Union Berlin (in Bochum). Beide Vereine trennt nur ein Zähler. Bleibt die Konstellation so, müssen die Hauptstädter in die Relegation zur 1. Liga gegen den VfB Stuttgart. Im Keller geht es für den 15. SV Sandhausen (in Regensburg) und den FC Ingolstadt (in Heidenheim) um den gesicherten Klassenerhalt. Hier haben die Sandäuser zwei Punkte Vorsprung auf die „Schanzer“. Als Meister steht der 1. FC Köln fest. Absteigen müssen der 1. FC Magdeburg und der MSV Duisburg.

34. Spieltag (Sonntag, 15.30 Uhr):
Hamburg – Duisburg
Bielefeld – Kiel
Regensburg – Sandhausen
Bochum – Berlin
Darmstadt – Aue
Heidenheim – Ingolstadt
Dresden – Paderborn
Fürth – St. Pauli
Magdeburg – Köln

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