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11.08.2019, 03:49 Uhr  //  Handball

Spannung pur beim Heide-Cup - HSVH ärgert Füchse Berlin mächtig

Spannung pur beim Heide-Cup - HSVH ärgert Füchse Berlin mächtig
 HFV Schneverdingen (Bild) kbi (Text) // www.hlsports.de


Schneverdingen - Nach Abschluss der beiden ersten Turniertage des internationalen Heide-Cup 2019 haben sich nach spannenden Spielen - wobei zwei Spiele erst im Siebenmeter-Werfen entschieden wurden - für das heutige Finale die HSG Wetzlar und die Füchse Berlin qualifiziert. Dabei mussten die Berliner gegen den Handball Sport Verein Hamburg nachsitzen und zogen nach dem 24:24 nach 60 Minuten erst über das Siebenmeter-Werfen mit 29:28 ins Finale ein. Ebenfalls besiegte IFK Kristianstad St. Raphael Var Handball nach dem 30:30 nach regulärer Spielzeit über das Siebenmeter-Werfen mit 35:34. In allen Begegnungen sahen die Zuschauer in der KGS-Sporthalle schnellen und kampfbetonten Handballsport der besonderen Art.

Es gab folgende Ergebnisse:
IFK Kristianstad - St. Raphael Var Handball 35:34 (n. 7m) 30:30 (13:15)
HSG Wetzlar - Russische Nationalmannschaft 31:25 (20:10)
Füchse Berlin - Handball Sport Verein Hamburg 29:28 (n. 7m) 24:24 (13:15)

Füchse Berlin - Handball Sport Verein Hamburg 29:28 - 24:24 (13:15)
Für den Handball Sport Verein Hamburg gab es ein Wiedersehen mit Hans Lindberg - er spielte von 2007 bis 2016 beim HSVH und dort von 2008 bis 2014 mit Blaženko Lacković zusammen, beide standen auch in der Startaufstellung ihre Mannschaft. Am Ende ermöglichte Lindberg den Sieg der Berliner mit dem letzten verwandelten Siebenmeter.

Nach anfänglich ausgeglichenem Spiel setzten sich die Füchse Berlin mit drei schnellen Toren auf 5:2 in der 7. Minute ab. Die Hintermannschaft des HSV Hamburg bekam die Angreifer nun besser in den Griff, spielte vorne sehr konzentriert und glich mit einem 3:0-Lauf auf 5:5 (11.) aus. Damit nicht genug, nach dem 5:6-Rückstand erneut vier Treffer in Folge der Hamburger zur 9:6-Führung (16.) durch Neuzugang Jens Schöngarth. Eine starke Defensive des HSV Hamburg und ein konzentrierter Angriff sorgten für eine 15:13-Führung zur Pause.

Der Erstligist kam mit einer offensiveren und dynamischeren Deckung wieder aufs Spielfeld, so kamen die Hamburger nicht mehr so einfach wie in der ersten Hälfte zu Torerfolgen. Auch zeigte sich Berlin im Angriff beweglicher, so kamen sie Tor um Tor heran. Torhüter Aron Edvardsson hielt seine Mannschaft durch Glanzparaden im Spiel. In der 46. Minute übernahmen die Füchse erstmals in der zweiten Hälfte die Führung beim 20:19, unterstützt durch häufige Unterzahl der Hamburger, die in der Abwehr oft einen Schritt zu spät kamen.

In der letzten viertel Stunde liefen die Hamburger einem Rückstand hinterher, ließen es aber nicht zu, dass die Berliner sich entscheidend absetzten. Nach dem 22:24 (55.) überschlugen sich die Ereignisse regelrecht. Erst rettete Leif Tissier mit einem Hechtsprung den langen Ball vor dem leeren Tor und im Gegenzug war es Niklas Weller der zum 23:24-Anschlusstreffer per Gegenstoß einnetzte. In der letzten Spielminute vereitelte Silvio Heinevetter im Berliner Gehäuse gegen den durchgebrochenen Tissier beim Stand von 24:24 die Hamburger Führung. Der finale Angriff endet mit einem Siebenmeter gegen den HSVH, doch Edvardsson behielt die Nerven und entschärfte den Wurf nach Ablauf der regulären Spielzeit.

Das Spiel musste gemäß Turnierregeln mit Siebenmeter-Werfen entschieden werden, somit traten je Mannschaft fünf Schützen an. Am Ende verbuchten die Füchse Berlin das glücklichere Ende mit 29:28 für sich und zogen ins Finale ein. Der Handball Sport Verein Hamburg hat ein sehr gutes Spiel abgeliefert und hatte den Erstligisten am Rand einer Niederlage, was zuversichtlich in die Zweitliga-Serie blicken ließ.

Torschützen für den Handball Sport Verein Hamburg:
Finn Wullenweber (5), Niklas Weller (4), Jonas Gertges (3/2), Philipp Bauer und Jens Schöngarth (je 3), Tobias Schimmelbauer und Lukas Ossenkopp (je 2), Leif Tissier, und Dominik Vogt (je 1)
Torschützen beim Siebenmeter-Werfen:
Jonas Gertges, Niklas Weller, Jens Schöngarth und Lukas Ossenkopp (je 1)

Die Tabelle nach zwei Tagen hat folgendes Bild:
    Punkte   Tore
1 HSG Wetzlar  4 : 0   60 : 51
2 Füchse Berlin  4 : 0   57 : 50
3 IFK Kristianstad  4 : 0   63 : 60
4 HSV Hamburg  0 : 4   54 : 57
5 St. Raphael Var Handball  0 : 4   60 : 64
6 Russland 0 : 4   47 : 59

So kommt es heute zu den letzten Spielen. Gestartet wird um 12.15 Uhr mit den Spiel um Platz 5 mit der Begegnung St. Raphael Var Handball gegen die russische Nationalmannschaft, anschließend um 14.30 Uhr das kleine Finale mit IFK Kristianstad und Handball Sport Verein Hamburg, bevor das Finale als Höhepunkt des Heide-Cup um 16.45 zwischen der HSG Wetzlar und Füchse Berlin stattfindet. Somit wird eine der beiden Mannschaften den dritten Turniersieg mit nach Hause nehmen, die Berliner hingegen könnten erstmals in der Geschichte des Heide-Cups den Titel verteidigen. Für ausreichend Spannung ist also gesorgt.

Im Anschluss an das Finale erfolgt die Siegerehrung.

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