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22.09.2019, 21:11 Uhr  //  Fußball

HSV: Pediküre hilft „Zauber-Füßchen“

HSV: Pediküre hilft „Zauber-Füßchen“
 Lobeca/Raasch (Bild) rk (Text) // www.hlsports.de


Hamburg – Der Unglücksrabe vom Derby war der „Man of the Match“ knapp eine Woche danach. Rick van Drongelen (Archivfoto) zeigte sich von seinem Eigentor gut erholt und leitete im Heimspiel des Hamburger SV gegen Erzgebirge Aue zwei Treffer mit hohen Pässen über die gegnerische Abwehr ein. Die Rothosen gewannen 4:0 (2:0) und stehen wieder auf Rang zwei im Bundesliga-Unterhaus. Dabei setzten sich nach dem 7. Spieltag drei Teams der VfB Stuttgart (17 Punkte), HSV (16) und Arminia Bielefeld (15) etwas von der Konkurrenz ab. Diese besteht gleich aus vier Clubs mit je elf Zählern (Heidenheim, Sandhausen, Fürth und Aue).

Der Niederländer sagte nach dem Spiel am Sonntag: „Martin hat mir dabei geholfen und hat mir gesagt, dass er die Bälle dorthin haben möchte. Zwei Minuten bevor das zweite Tor fiel, ist er zu mir gekommen und sagte mir, dass ich den Ball über die Abwehr spielen soll. Das hat genau gepasst und nach der Pause noch mal. Ich war bei der Pediküre und habe sie vorher noch eincremen lassen. Ich muss den Mut, aber auch die Möglichkeit haben, diese Bälle dort reinzuspielen. Momentan sind wir in guter Verfassung und da sind diese Möglichkeiten da. Daran muss ich aber auch weiter arbeiten, mal im Mittelfeld und natürlich in der Defensive zu stehen. Wir haben gegen Pauli nicht 90 Minuten ein schlechtes Spiel gemacht, aber gegen Aue sah es die ganze Zeit gut aus. Wir waren von Anfang da.“

Lukas Hinterseer, der noch im Derby gegen St. Pauli (0:2) einige Chancen vergab, traf zum 2:0 nach Zuspiel von Martin Harnik, meinte: „Rick ist da hinten ganz gut aufgehoben und soll da alles wegräumen. Wenn er dann aber auch noch so ein Zauber-Füßchen hat, dann passt es ganz gut.“

Van Drongelen ist im Übrigen am heutigen Sonntag noch einmal gefordert. Der 20-Jährige ist um 22.50 Uhr im NDR-Sportclub im TV zu sehen. Er springt kurzfristig für Cheftrainer Dieter Hecking ein, der direkt nach Abpfiff das Volksparkstadion wegen einer wichtigen familiären Angelegenheit verließ. Schon beim Abschlusstraining fehlte der 55-Jährige aus dem gleichen Grund. Darum vertrat ihn auf der Pressekonferenz schon Co-Trainer Dirk Bremser. HSV-Sprecher Till Müller erklärte: „Manchmal gibt es auch wichtigeres als Fußball.“

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