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24.02.2013, 21:26 Uhr  //  Volleyball

LT-Volleyballerinnen zeigen Nervenstärke

LT-Volleyballerinnen zeigen Nervenstärke
 M. Kalms (Bild) (Text) // www.hlsports.de

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Hamburg - Im drittletzten Spiel der aktuellen Saison traten die Lübecker Turnerinnen gegen WiWa2 in Hamburg an.
Das Spiel stand (eigentlich) unter einem guten Stern: ein tolles Ambiente in der Wandsbeker Sporthalle, heiße Rhythmen zum Einspielen und ein motiviertes Team, welches die Leistung des letzten Wochenendes überbieten und an der Spielfreude des vorletzten Spiels anknüpfen wollte. Kurzum alles was man braucht, um einen tollen Spieltag zu erleben.

Der erste Satz begann jedoch unspäktakulär und äußerst defensiv.  Die geforderte Agressivität fehlte komplett. Stattdessen wirkten die Lübeckerinnen verschlafen und träge. Eine 3:2 Führung aus Lübecker Sicht, war in dem ersten Satz einer der wenigen Highlights. Acht Punkte in Folge liessen die Hamburgerinnen auf 3:10 davonziehen ehe ein erfolgreicher Spielzug Mandy Präfcke in den Aufschlag kommen ließ. Im Mittel lagen die Lübeckerinnen über den gesamten Satz 8 Punkte hinter den Hamburgerinnen. Grundsätzlich keine unlösbare Aufgabe, wie im dritten Satz gegen VC Eimsbüttel gezeigt, wo man 5 Punkte im Rückstand war und trotzdem den Satz drehen konnte. Aber es wollte einfach nichts gelingen. Zu viele Fehler, die man in dieser Saison in der gezeigten Qualität selten zu sehen bekam, führten zu dem für die Hamburgerinnen verdient gewonnenen Satz (17:25).

Für den Rest des Spiels muss man der Mannschaft jedoch ein ganz dickes Kompliment machen. Auf das Schlimmste gefasst, ging es nach einer saftigen Ansage der Trainerbank in den zweiten Spielabschnitt.  Zu Beginn des zweiten Satzes zeigten sich die Lübeckerinnen zwar etwas wacher, zumindest was die Annahme und die Sicherung anging, aber es reichte in den übrigen Spielelementen nicht, um eine frühe 5:2 Führung für die Hamburgerinnen zu verhindern. Erst mit zwei Angriffen über Außen durch Anne Müller gelang der 4:5 Anschluß und langsam lief der Lübecker Motor immer runder und kam in einen erträglichen Drehzahlbereich. Beim Spielstand 15:13 kam dann der ersehnte Durchbruch, alles lief wie gewohnt: super Abwehraktionen, variables Zuspiel und harte Angriffe setzten die WiWa-Mädels unter Druck und ein 25:15 war dann mehr als verdient.

Laufstark und einsatzfreudig zeigten sich die Lübeckerinnen gleich von Beginn an des dritten Satzes. Um jeden Ball wurde gekämpft und trotz einiger harter Angriffsschlägen von Anja Knabe-Paulsen auf Hamburger Seite, die oft genug ihr Ziel fanden, ließen die Lübecker Mädels sich nicht beeindrucken. Auch eine kurzzeitige Hamburger Führung von 5:8 konnte den Fluss im Lübecker Spiel nicht aufhalten. Und so ging der dritte Satz unterstützt durch eine kleine Aufschlagserie von Mannschaftskapitänin Carolin Jessen und hammerharten Punkten über die Mitte durch Mandy Präfcke mit 25:21 an Lübeck. Den Deckel machte in diesem Satz Nathalie Stark mit einem kleinen Ass drauf.

Der vierte Satz wurde klar von den Lübeckerinnen dominiert. Eine permanente 6-Punkte-Führung konnte nahezu bis zum Ende des Spiels gehalten werden. Der Schatten des ersten Satzes schwebte offenbar auch über dem vierten Satz (bezgl. der Nervosität des Trainers) konnte aber in der anschliessenden sonntäglichen Videoanalyse zu 100% relativiert werden. Alles was im ersten Satz zu wünschen übrig ließ funktionierte: Tolle Abwehraktionen, Verantwortungsübernahme und kämpferischer Einsatz aller Spielerinnen rundeten das Bild ab.

Fazit: Ein ganz ordentliches Spiel mit anfänglichen Tiefen. Das einzige was ohne Höhen und Tiefen funktionierte (wie in allen vorherigen Spielen), war die Unterstützung der Mädels auf der Bank. Aber wie die Diagonalspielerin Nathalie Stark nach dem Spiel richtig bemerkte „Punkte stinken nicht“: ein Spiel, mit dem letztendlich alle zufrieden sind.

Nun haben die Lübeckerinnen ein Wochenende spielfrei, bevor es im letzten Heimspiel dieser Saison gegen den direkten Verfolger (Platz drei in der RL Nord) dem Eimsbütteler TV um die Führung der RL-Nord geht. Die Eimsbütteler Mädels, die die Lübeckerinnen bereits als Mitaufsteiger aus der letzten RL-Saison kennen und die durchaus in der Lage sind hochkarätigen Regionalliga-Volleyball zu spielen, werden mit Sicherheit alles daran setzen, um in der Endphase der Saison ein Wörtchen in Punkto Meisterschaft mitreden zu können. Am 09.03. in der Burgfeldhalle wird hoffentlich ein Volleyball-Feuerwerk gezündet. Alle Volleyballfans in und um Lübeck sind wieder einmal herzlich eingeladen uns zu unterstützen. Für ein leckeres Buffet sorgen wie gewohnt die Lübecker Mädels.

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