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25.02.2013, 13:03 Uhr  //  Sportmix

Drei wichtige Punkte im Abstiegskampf

Drei wichtige Punkte im Abstiegskampf
 rk (Bild) VfB Lübeck TT (Text) // vfb-luebeck-tt.de


Lübeck - Das letzte Doppelwochenende mit den Niederlagen gegen Siek und Quickborn lag gerade einmal zwei Wochen zurück als das Verbandsliga-Tischtennis-Team der VfB Lübeck am vergangenen Wochenende wieder zweimal antreten musste. Dieses Mal jedoch gegen die stärkeren Mannschaften aus Schwarzenbek und Friedrichsort.

Die erste positive Nachricht erreichte das Team um Manuel Fuchs bereits am Freitag vor Beginn des Spiels. Die Gäste traten ohne ihren Spielertrainer Fazlic an. Für die Grünweißen hieß das, dass Punkte in Reichweite waren, wenn alles gut läuft. Das tat es zu Beginn jedoch ganz und gar nicht. Denn die Lüebcker starteten mit 1:2, da die Gegner ihre ersten beiden Doppel tauschten. Im oberen Paarkreuz musste Fuchs erneut eine sehr knappe Niederlage gegen Niklas Holz einstecken, der keine Nerven zu kennen scheint und auch in den entscheidenden Spielsituationen immer aggressiv spielte. Andreas Ringkowski hingegen gewann etwas überraschend gegen Moritz Spreckelsen. In der Mitte erreichte das Fuchs-Team in der ersten Runde ein 1:1, weil Lars Freystatzky gegen Moritz Dibbern ungewohnt unsicher war. Das untere Paarkreuz musste in diesem Spiel für uns den Ausschlag geben und das tat es auch. Stefan Heinacker besiegte Karl-Heinz Seifert und er lief trotz Doppelbelastung zu alter Form auf und konnte gegen Eike Werner speziell mit seiner starken Rückhand immer wieder punkten. Das bedeutete die Führung – 5:4. Fuchs musste sich nach erneut starker Leistung nach zwei sehr unglücklichen Bällen in der entscheidenden Phase des Matches gegen Spreckelsen geschlagen geben und auch Ringkowski verlor gegen Holz. Das 0:3  war jedoch deutlich knapper als das Ergebnis aussagt, denn Ringkowski führte in jedem Satz mitunter recht deutlich. Als Bernt Penderak sich auch noch Freystatzky beugen musste schienen die Punkte bereits verloren. Doch Dibbern gewann sein Spiel gegen Fabian Timmermann und Heinacker lief im lautesten Spiel des Abends gegen Werner nach schlechtem Start auch wieder rund. „TSCHAAA! Schuldigung!“ und „ZORRY!!!“ trieben Werner zur Verzweiflung. Seine Frage an die gesamte Halle und die vor der Tür stehenden Raucher, warum Heinacker immer so viel Netz hat, konnten ihm selbst Heinackers alte Weggefährten nicht beantworten.
Ruhiger ging es im Spiel zwischen Heinacker und Seifert zu. Hier dominierte der Lüebecker bis 2:0 und 7:1 bis ihm völlig die Kraft ausging und er sich letztlich dem immer sicherer werden Gegner geschlagen geben musste. Als Fuchs und Ringkowski das Abschlussdoppel für die Marzipanstädter holten war der Punkt in trockenen Tüchern und das Team zufrieden, hatten die Gäste doch den Abstiegskonkurrenten aus Moorrege mit vergleichbarer Truppe deklassiert.

Mit dem Punktgewinn im Gepäck fuhr der VfB einen Tag später nach Kiel, wo das Team erneut erfolgreich Punkten konnte, obwohl die Lüebcker in den Doppeln wieder patzten. Fuchs und Ringkowski gewannen ihr Doppel zwar im Eiltempo, doch sowohl Penderak und Heinacker als auch letztgenannterer und Dibbern verloren letztlich klar. Im oberen Paarkreuz erreichte der VfB das angestrebte 1:1 doch hier war mehr drin, denn Fuchs hatte gegen Ulf Prien bereits eine 2:0 Satzführung herausgespielt. Am Ende des Spiels sah er sich leider erneut vieler Netz- und Kantenbälle gegenüber, sodass es 11:13 im fünften Satz hieß. In der zweiten Runde gewann Fuchs gegen Ottmar Voigt klar und auch Ringkowski verlor gegen Ulf. 2:2 oben war etwa das Ziel. In der Mitte konnte Pendarak sich zu den letzten Spielen steigern und gewann sowohl gegen Björn Staack, der das Duell in der Hinrunde noch für sich entscheiden konnte, und gegen Darius Gut. Auch Dibbern gewann hier beide Spiele, sodass die Lübecker das erste Mal in dieser Saison 4:0 in der Mitte spielten. Im unteren Paarkreuz lief es dagegen mäßig. Zwar überrumpelte Heinacker Kiels Ersatzmann Stephan Reble förmlich, doch war es das dann auch mit Herrlichkeit. Heinacker verlor sein zweites Spiel gegen Lasse Staack nach 2:0 Führung und zwei Matchbällen und auch Stefan Otte konnte angeschlagen gegen Reble nur zwei Sätze gewinnen, sodass auch hier das Abschlussdoppel gespielt werden musste. Fuchs und Ringkowski sicherten sich die zwei verdienten Punkte.

An diesem Wochenende sollten die VfB-Herren dem Klassenerhalt einen großen Schritt näher gekommen sein, da sie nun acht Punkte vor Moorrege und fünf vor Quickborn liegen.

Wittfot - Schulz - Cornelius
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