Diese Website benutzt Cookies.

Weitere Informationen OK
Navigation
Startseite
Werbeanzeige
14.03.2013, 09:21 Uhr  //  Handball

HSV Handball startet mit 32:21 erfolgreich in den Marathon-März

HSV Handball startet mit 32:21 erfolgreich in den Marathon-März
 Freitag (Bild) HSV Handball (Text) // hsvhandball.com

Werbeanzeige

Hamburg - Dem HSV Handball ist der Start in den Spiele-Marathon im März mit einem 32:21 (16:11) über den VfL Gummersbach in der heimischen O2 World Hamburg geglückt. 7.476 Fans sahen dabei, wie die Hanseaten erstmals seit 298 Tagen mit Torsten Jansen, der gleich in der Startaufstellung stand, gut in das erste von sechs Spielen in 18 Tagen starteten. Verzichten musste Martin Schwalb zwar auf Kapitän Pascal Hens und Oscar Carlén, doch seine Mannschaft stellte eine aggressive und gut funktionierende Abwehr. Auch Johannes Bitter im Tor zeigte sich erneut in einer guten Verfassung, und die so gewonnen Bälle ermöglichten schnelle und einfache Tore über den Gegenstoß. Zudem wurde im Positionsangriff geduldig auf eine gute Chance gespielt, wodurch sich die Hausherren bis zur Halbzeitpause eine 16:11-Führung herauswerfen konnten. Im zweiten Durchgang hielten die Gäste zunächst besser mit, doch in der Folge baute der HSV seinen Vorsprung kontinuierlich aus. Am Ende feierten die Mannschaft und ihre Fans mit dem verdienten 32:21 auch das 13. ungeschlagene Spiel in Folge. Bester Hamburger Werfer war einmal mehr Hans Lindberg mit sieben Treffern. Für den VfL Gummersbach erzielte Adrian Pfahl in seiner zukünftigen Heimat acht Tore.

Die schönste Nachricht des Abends konnten alle Fans in der Halle beim Anpfiff gleich selbst sehen, denn Torsten Jansen feierte sein Comeback nach 298 Tagen und stand gleich in der Startformation. Die fand sofort gut ins Spiel und zog mit den ersten drei Toren der Partie durch Igor Vori, Blazenko Lackovic und Marcin Lijewski schnell auf 3:0 davon (4. Minute). Auch Johannes Bitter konnte bereits in der Anfangsphase gute Paraden zeigen und auch gleich den ersten Siebenmeter abwehren. Der VfL traf erst in der fünften Minute zum 1:3 sowie eine Minute später, nach einem weiteren Lackovic-Treffer, zum 2:4. Doch die Hausherren zeigten sich weiter agil in der Abwehr und erzielten auch die nächsten Tore. Nach einem Treffer von Hans Lindberg traf Marcin Lijewski, bei angezeigtem Zeitspiel, in den Winkel. Das 7:2 erzielte dann Torsten Jansen unter dem extra lauten Applaus der Zuschauer (9.), bevor Igor Vori und Domagoj Duvnjak nach elf Minuten auf 9:2 für ihr Team erhöhten. In der Folge kamen die Gäste etwas besser ins Spiel, konnten auf 4:9 verkürzen (13.), bevor die nächsten Tore abwechselnd auf beiden Seiten fielen. Nach 24 Minuten stand so ein 13:8 an der Anzeigetafel, doch mit zwei Toren in Serie erhöhte der HSV durch Blazenko Lackovic und Hans Lindberg auf 15:8 (27.). Im Gegenzug war allerdings die Mannschaft von Emir Kurtagic doppelt erfolgreich, und verkürzte wieder auf 10:15 (28.). Bis zur Pause fiel auf beiden Seiten noch ein weiteres Tor, sodass die Seiten beim Stand von 16:11 für die Hanseaten gewechselt wurden.

Der zweite Durchgang begann mit etwas weniger Tempo und weniger Toren. Für den HSV trafen Domagoj Duvnjak in der 33. Minute zum 17:11 sowie Hans Lindberg in der 36. von der Linie zum 18:11, während Gummersbach erst eine Minute später durch den zukünftigen Hamburger Adrian Pfahl zum 12:18 erfolgreich war. Nun zogen die Hausherren das Tempo allerdings etwas an, und brachten sich durch Tore von Blazenko Lackovic und erneut Duvnjak mit 20:12 in Front (38.). Auf der anderen Seite kam Adrian Pfahl nun ebenfalls gut ins Spiel, und hielt den Rückstand für sein Team mit den nächsten drei Treffern bei sieben Toren (15:22, 42.). Raul Santos gelang dann zwar das zweite Tor in Folge zum 16:22 (43.), doch Marcin Lijewski und Hans Lindberg erhöhten wieder auf 24:16 (44.). Die Gäste verkürzten eine Viertelstunde vor dem Schlusspfiff zwar noch einmal auf 17:24, doch nach Treffern von Marcin Lijewski und Fredrik Petersen sorgte Stefan Schröder in der 49. Minute mit dem 27:17 für die endgültige Vorentscheidung. Beim Stand von 27:18 brachte Martin Schwalb dann in der 52. Minute Max-Henri Herrmann im Tor für den mit 19 Paraden erneut starken Johannes Bitter. Blazenko Lackovic stellte in der Folge auf 28:18 (53.), und nach einem weiteren Pfahl-Treffer sorgten Andreas Nilsson mit seinem 50. HSV-Tor sowie Marcin Lijewski für das 30:19 in der 57. Minute. In den letzten Minuten waren beide Mannschaften noch je zweimal erfolgreich und mit dem Schlusspfiff traf Andreas Nilsson zum verdienten 32:21-Endstand.

Bereits am Freitag, 15. März, reist die Mannschaft des HSV nach Slowenien, wo am Sonnabend, 16. März, 16.15 Uhr, das Hinspiel im Achtelfinale der VELUX EHF Champions League gegen Celje Pivovarna Lasko auf dem Programm steht.

Für das Rückspiel am 21.03.2013 verlost HL-Sports noch bis Freitag 3 x 2 Tickets. Hier geht es zur Verlosung.

Stimmen zum Spiel:
Martin Schwalb (Trainer HSV Handball): „Vielen Dank für die Glückwünsche. Der Anfang war zwar verheißungsvoll, aber ich hätte mir gewünscht, dass wir etwas deutlicher in Führung gehen. Wir standen gut in der Abwehr und Jogi Bitter hat auch wieder gut gehalten. Auf der anderen Seite sind wir allerdings zu oft an einem guten Borko Ristovski gescheitert. In der Halbzeit haben wir uns vorgenommen, weiter konzentriert und mit viel Tempo zu spielen, um mit einem deutlichen Sieg aus dem Spiel zu gehen. Das hat dann gut funktioniert, gerade weil der VfL auch ein paar Spieler wie Adrian Pfahl hat, die uns gefährlich werden können. Insgesamt bin ich aber sehr froh, dass wir dieses Spiel so deutlich gewinnen konnten.“

Emir Kurtagic (Trainer VfL Gummersbach): „Glückwunsch an den HSV zu einem mehr als verdienten Sieg. Wir hatten uns vorgenommen, von Anfang an hellwach zu sein und das Spiel offen zu gestalten. Leider war das Spiel aber nach zwölf Minuten fast gegessen. Wir haben viel zu viele Fehler gemacht, mit denen man gegen eine Mannschaft wie den HSV nicht gewinnen kann. Ich bin enttäuscht, dass wir das, was wir uns vorgenommen haben, nicht umgesetzt haben und nur ein ‚besserer Sparringspartner‘ für den HSV waren.“
Torsten Jansen (Linksaußen HSV Handball): „Es war ein befreiendes Gefühl, nach so langer Zeit wieder dabei zu sein. So lange nicht zu spielen ist bitter und es war eine schwere Zeit für mich. Ich habe zwar zwischendurch gezweifelt, aber auch immer hart gearbeitet. Auch der Zuspruch von den Fans und meinem Umfeld hat mir sehr viel bedeutet. Ich bin froh, noch spielen zu können und guten Mutes, dass es so weitergehen kann. Dass wir heute gewonnen haben ist natürlich auch toll. So ein Sieg muss man sich auch erarbeiten. Auch wenn es deutlich aussieht, hat man gesehen, dass man immer dranbleiben muss, um Gummersbach zu schlagen. Das haben wir heute gut umgesetzt.“

Johannes Bitter (Torhüter HSV Handball): „Wir haben momentan einen guten Lauf bei der Zusammenarbeit in der Deckung. Das macht momentan allen richtig Spaß, glaube ich. Wir haben in den letzten Spielen weniger Tore kassiert und das hat man auch vorletztes Wochenende bei den Löwen gesehen. Im Angriff waren wir nicht immer sicher, aber wir dürfen nicht zu kritisch sein. Martin Schwalb hat uns in der freien Woche wirklich hart rangenommen und das hat man ab und zu noch gemerkt. Dass Toto heute wieder dabei war, hat mich sehr gefreut. Jetzt konzentrieren wir uns aber schnell auf Celje.“

Christoph Wendt (Geschäftsführer HSV Handball): „Das war ein gelungener Abend. Ich freue mich besonders, dass Toto Jansen heute sein Comeback feiern konnte. Aber natürlich auch, dass Max-Henri ein paar Spielanteile bekommen konnte. Jetzt steht die Champions League mit den Spielen gegen Celje auf dem Programm, und unser Ziel ist weiterhin das Final4 Köln.“



Diese Website benutzt Cookies.

Weitere Informationen OK