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17.03.2013, 10:07 Uhr  //  Handball

HSV Handball sorgt für gute Ausgangslage in Champions League

HSV Handball sorgt für gute Ausgangslage in Champions League
 Freitag (Bild) HSV Handball (Text) // hsvhandball.com

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Celje - Der HSV Handball konnte mit einer überzeugenden Leistung die Serie ungeschlagener Spiele weiter fortsetzen und ist nun seit dem 25. November in der Champions League ungeschlagen. Mit dem 38:29-Sieg verfügt Hamburg über eine gute Ausgangslage für das Rückspiel am kommenden Donnerstag, 21. März, 19.30 Uhr in der Sporthalle Hamburg. Im nicht ausverkauften Hexenkessel von Celje gelang es dem HSV, der ohne Stefan Terzic, Max-Henri Hermann und Oscar Carlén in Slowenien antrat, vor 4.232 Zuschauern ab der 10. Minute das Spiel zu bestimmen und sich abzusetzen. Aus einer geschlossenen Abwehr heraus konnten die Elbstädter zahlreiche Tore aus dem Rückraum erzielen, wobei die Leistung von Marcin Lijewski mit sechs Treffern bei sechs Versuchen zur Halbzeit hervorzuheben ist. Als Celje im zweiten Durchgang das Tempo zunächst erhöhte, war Hamburg in der Lage einen kühlen Kopf zu bewahren und den bereits erarbeiteten Vorsprung über die Zeit zu wahren. Zum Ende hin konnte er sogar etwas ausgebaut werden. Mit 10 Toren war Hans Lindberg, der alle sieben seiner Versuche aus dem Feld verwandelte, seitens des HSV Handball der erfolgreichste Torschütze. Bei Celje war der Bald-Hannoveraner Borut Mackovsek, der Johannes Bitter insgesamt 13 Mal aus dem linken Rückraum überwinden konnte, der bester Werfer.

Marcin Lijewski nicht zu bremsen – HSV legt vor
Zu Beginn der ersten Halbzeit waren beiden Teams zunächst auf Augenhöhe. Nach der Führung der Slowenen in der 1. Minute durch den sehr gut aufgelegten Borut Mackovsek, dem insgesamt 13 Tore gelangen, konnte zunächst Marcin Lijeweski die Begegnung mit seinem ersten Treffer des Spiels ausgleichen (1:1, 3.). Nach anfänglichem Abtasten war es dann Hans Lindberg, der mit seinem zweiten Treffer für die erstmalige Führung Hamburgs in der 9. Minute sorgte (6:5). Nach dem Ausgleich der Gegner, fand der HSV aber einen guten Rhythmus und konnte sich nach einem 5:1-Lauf, bei dem Lijewski weitere drei Tore erzielte, erstmals auf 11:7 absetzen (15.). Das Team von Martin Schwalb zeigte im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit eine hoch konzentrierte Leistung und ließ wenige Fehler zu. Darauf aufgebaut überzeugte der Rückraum offensiv mit Blazenko Lackovic und Marcin Lijewski, die kombiniert in der ersten Halbzeit schon zehn Tore erzielen konnten. Ein weiterer Lauf zum Ende der Halbzeit, bei dem auch Lindberg sein Können zeigte, bedeutete in der 26. Minute das 18:11 für Hamburg. Mit einer beruhigenden 20:13-Führung ging es für den HSV Handball, der nach wie vor auf den angeschlagenen Kapitän Pascal Hens verzichten musste, in die Halbzeit.

Hamburg lässt den Gastgeber nicht mehr ins Spiel zurückkommen
Den besseren Start in den zweiten Durchgang erwischte der Gastgeber. Hamburg gelang offensiv in den ersten Minuten nicht allzu viel, sodass die Gäste mit einem 3:0-Lauf gleich auf fünf Tore zum 16:21 verkürzen konnten (35.). Damit waren die Zuschauer wieder da. Doch Hamburg ließ sich trotz dieser kniffligen Phase nicht aus der Ruhe bringen. Nachdem Blazenko Lackovic in der 36. Minute den ersten Hamburger Treffer im zweiten Durchgang erzielt hatte, fing sich der HSV wieder und konnte in der 42. Minute durch den Siebenmeter von Hans Lindberg erneut mit sechs Toren in Führung gehen (26:20). In der Folge machte sich Frust bei den Zuschauern breit, die mit Papiergegenständen auf das Spielfeld warfen und somit für eine kurze Spielunterbrechung sorgten. In einer Phase in der die Gegner ihre Würfe nicht ins Tor unterbringen konnten, nutzten die Elbstädter ihre Chancen und konnten mit Tempogegenstößen für die endgültige Entscheidung sorgen. Nach zwei Toren durch Matthias Flohr (50., 51.) bedeutete Hans Lindbergs letzter Treffer im Spiel die erste Zehn-Tore-Führung für den HSV (34:24, 51.). In der Schlussphase ließ das Team von Martin Schwalb nichts mehr anbrennen und erfreute sich letztendlich eines deutlichen 38:29-Sieges. Dennoch ist es erst Halbzeit und somit noch 60 Minuten zu spielen bis der Schritt ins Viertelfinale letztendlich geschafft ist.
Die Mannschaft fliegt Sonntag nach einer zweistündigen Busfahrt um 10.35 Uhr ab Graz nach Frankfurt und landet um 14.05 Uhr mit dem Flugzeug LH 016 am Hamburg Airport.

HSV Handball: Bitter (9 Paraden, 1.-38.; 42.-60. );Beutler (0 P., 38.-42.);
Lindberg 10/4, Lijewski 9, Lackovic 6, Kraus 2, Vori 3, Nilsson 2, Flohr 2, Jansen 1, Duvnjak 1, Schröder 1, Petersen 1, Hens n.e.

Celje Pivovarna Lasko: Lesjak (4 P., 11.-30.; 45.-60.); Skok (2 P., 1.-11.; 31.-45.)
Mackovsek 13, Zvizej 3, Zelenovic 3, Marguc 2/2, Skube 2, Toskic 2, Poteko 1, Razgor 1, Janc 1, Cavor 1, Blagotinsek, Mlakar, Ranevski, Zabic
Siebenmeter: 2/4 – 4/5 (Marguc wirft am Tor vorbei; Bitter pariert gegen Zvizej – Lindberg trifft die Latte)

Zeitstrafen: 4 – 4 (Ranevski, Skube, Zabic, Zvizej – 3 x Lijewski, Flohr)

Schiedsrichter: Peter Horvath / Balasz Marton (Ungarn)

Spielfilm: 1:0 (1.), 1:1 (3.), 3:3 (6.), 5:5 (9.), 5:6 (9.), 6:7 (10.), 6:10 (13.), 8:12 (18.), 8:13 (20.), 10:15 (24.), 11:18 (26.), 13:20 (29.) - 13:21 (31.), 16:21 (36.), 16:22 (36.), 19:25 (40.), 22:28 (45.), 22:30 (47.), 24:30 (49.), 24:34 (51.), 27:37 (57.), 28:38 (59.), 29:38 (60.)

Stimmen zum Spiel:

Martin Schwalb (Trainer HSV Handball): „Wir haben uns gut vorbereitet. Das musste gerade gegen diese junge, heiße Mannschaft auch sein. Wir mussten von Anfang an im Spiel sein, eine schnelle Antwort haben auf Tore. Das hatten wir. Jetzt ist aber erst Halbzeit, wir haben noch 60 harte Minuten vor uns.“
Marcin Lijewski (Rückraumrechts HSV Handball): „Das war das erwartete intensive Handballspiel. Wir wussten, was uns hier erwartet. Celjes Abwehr ist bekannt, aber wir hatten immer eine gute Lösung.“

Johannes Bitter (Torwart HSV Handball): „Klar haben wir gewonnen und uns eine gute Ausgangslage verschafft, dennoch hat man in diesem Spiel gesehen, wie schnell es gehen kann, wie schnell ein hart erarbeiteter Vorsprung aufgeholt werden kann. Es muss natürlich unser Ziel sein, das Ding im Rückspiel klar zu machen. Das wird aber kein Spaziergang, das wissen wir.“

Hans Lindberg (Rechtsaußen HSV Handball): „Wir haben zwar hoch gewonnen, aber das war viel härter, als es das Ergebnis zeigt. Die Atmosphäre hier ist bekannt. Deshalb ist es umso schöner, wenn man hier gewinnt. Und das, so glaube ich, verdient.“

Die Gewinner der 3 x 2 Tickets für das Rückspiel am kommenden Donnerstag um 19.30 Uhr in der Sporthalle Hamburg wurden informiert.


Denny Skwierczynski (VfB Lübeck) nach dem Spiel gegen FC Schönberg 95 (MuM-Cup Finale) Axel Rietentiet (FC Schönberg 95) nach dem Spiel gegen VfB Lübeck (MuM-Cup Finale) Sascha Strehlau (FC Dornbreite) nach dem Spiel gegen Eutin 08 (MuM-Cup Spiel um Platz 3) Mecki Brunner (Eutin 08) nach dem Spiel gegen FC Dornbreite (MuM-Cup Spiel um Platz 3)
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