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12.04.2013, 17:57 Uhr  //  Fußball

FC Dornbreite legt Protest ein und bekommt Unterstützung von Rinal

FC Dornbreite legt Protest ein und bekommt Unterstützung von Rinal
 Björn Nehlsen (Bild) rk (Text) // www.hlsports.de


Lübeck – Der FC Dornbreite hat in dieser Woche offiziellen Protest gegen die Spielwertung vom letzten Auswärtsauftritt bei Holstein Kiel II eingelegt. „Es kann nicht sein, dass so viele Spieler aus der Regionalligamannschaft eingesetzt werden. Das grenzt stark an Wettbewerbsverzerrung“, sagte FCD-Trainer Gero Maaß am Sonntag schon gegenüber HL-Sports nach der bitteren 1:6-Klatsche.

Gerrit Alexander Pressel, Jaroslaw Lindner, Christopher Kramer, Marcel Gebers, Deran Toksöz und Hamza Kizil aus der Kieler Ersten wurden gegen die Lübecker aufgeboten. Und Recht hat der Lübecker Coach. Schließlich geht es für ihn und seine Mannschaft gegen den Abstieg und da sollte man schon zu fairen Mitteln spielen. Unterstützung bekommt er sogar vom Liga- und Stadt-Konkurrenten VfB Lübeck. Serkan Rinal, Trainer der Grünweißen sieht es auch so, dass der Kader von Holstein´s Zweiter völlig ausreichend ist, so dass man nicht noch mehr als die Hälfte aussortieren muss, nur damit die Spieler aus der Ersten spielen können. Rinal musste diese Saison auch schon oft auf Hilfe der oberen Mannschaft zurückgreifen. Das hat aber weniger damit zu tun, dass diese Spielpraxis bekommen, sondern ist der Tatsache geschuldet, dass der Verein durch die Insolvenz einen großen Spielermangel vorweist. „Die Spieler, die bei mir eingesetzt werden, haben in der Hinserie in der Zweiten gespielt und helfen nun manchmal aus“, sagte der 35-jährige, der auch gerne A-Jugendliche einsetzt.

Was aus dem Protest wird, steht im Moment im Raum. Maaß wollte sich zu dem schwebenden Verfahren nicht äußern, bestätigte aber, dass Protest eingelegt wurde.  FCD-Präsident Jörg Haase ist sich sicher, dass der in dieser Woche eingelegte Protest, durchgeht und sagte zu HL-Sports: „Wir sind sehr guter Dinge, dass das Spiel in der nächsten Woche mit 2:0 Toren und drei Punkten für uns gewertet wird.“ Weiter wollte er sich, wie schon Maaß nicht zu dem schwebenden Verfahren äußern. Holstein Kiel hat nun bis Mittwoch Zeit, sich gegenüber dem Verband zu äußern.

Sebastian Hippel sieht die Chancen auch nicht schlecht: „Die Chancen stehen 50:50, aber eigentlich müsste unser Protest durchgehen.“

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