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19.04.2013, 19:15 Uhr  //  Fußball

VfB-Nachwuchs im Spitzenspiel gegen Havelse – Hopp verlängert

VfB-Nachwuchs im Spitzenspiel gegen Havelse – Hopp verlängert
 Christoph Kugel (Bild) rk (Text) // www.hlsports.de

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Lübeck – Beim VfB Lübeck geht es langsam wieder aufwärts. Finanziell ist der Verein gerettet und auch sportlich (wenn auch ohne Punkte) kann sich die Herrenabteilung nicht beschweren. Guten Fußball und Einsatzwillen legen aber nicht nur die Regionalligakicker an den Tag sondern auch der Nachwuchs.

Die Mannschaft von Ex-Profi Michael Hopp tritt am Samstag um 14.00 Uhr auf dem Kunstrasenplatz der Lohmühle gegen den Verfolger TSV Havelse an. Es geht um eine mögliche Vorentscheidung im Kampf um den Aufstieg in die A-Junioren-Bundesliga. Damit möglichst viele Zuschauer, die grünweißen Hoffnungsträger unterstützen können, wurde sogar das Regionalligaspiel der Herren von 14.00 Uhr auf 12.00 Uhr im Stadion verlegt. Auch nicht alltäglich, dass die Herren ein „Vorspiel“ für die Jugend machen. Beim VfB setzt man auf die Jugend und möchte ihnen auch die dementsprechende Bühne dafür bieten. Diesen Samstag ist das wieder der Fall, denn schon wie zum DFB-Pokalspiel der U19 gegen den VfL Wolfsburg wurde das Stadion für Hopp’s Truppe freigegeben und viel Fans strömten zu diesem Spiel, was der VfB nach einer hart umkämpften Partie doch verlor. Nun ist es zwar nicht das Stadion, dass als Schaustellplatz dient, sondern eher die Tatsache, dass das Herrenspiel verlegt wurde.

Die Ausgangslage in der A-Junioren-Regionalliga sieht wie folgt aus:

Der VfB Lübeck steht mit 16 Spielen, 51:25 Toren und 42 Punkten auf Platz 1 der Liga. Verfolger TSV Havelse lauert mit 17 Spielen, 40:20 Toren und 39 Punkten direkt dahinter. Aber auch Eintracht Braunschweig (Platz 3, 17 Spiele, 46:19 Tore, 37 Punkte) und der Blumenthaler SV (Platz 4, 17 Spiele, 46:22 Tore, 35 Punkte) haben noch Chance oben einzugreifen.
Bei noch zehn ausstehenden Spielen kann hier natürlich noch eine Menge passieren, doch will Hopp mit seiner Nachwuchs-Elf den Aufstieg auf jeden Fall schaffen. „Wir wollen das Spiel unbedingt gewinnen, damit der VfB das erste Mal Bundesliga spielen kann. Wenn wir alles geben dann muss uns erst einmal einer schlagen. Wenn es nicht klappt, dann ist das aber auch kein Weltuntergang“, sagte Hopp zu HL-Sports.

Bei Havelse muss das Hopp-Team besonders auf Hilal El-Helwe aufpassen, der mit elf Toren bester Torschütze der Niedersachen ist. Der Tabellenzweite musste in der Rückrunde bereits eine bittere 0:3-Schlappe bei Eintracht Braunschweig hinnehmen und will sich die Punkte in Lübeck jetzt natürlich zurückholen. Der VfB konnte nach der Winterpause seine weiße Weste behalten. Alleine beim Tabellenletzten SV Frisia 03 Risum-Lindholm, konnte Kapitän Tomek Pauer mit seinem Tor in der 90. Minute das Unentschieden verhindern und doch den 4:3-Auswärtssieg sichern. Die einzigen beiden Niederlagen mussten die Marzipanstädter im letzten Jahr bei Eintracht Norderstedt (1:2) und dem Blumenthaler SV (0:4) hinnehmen.

Am Samstag hofft die Hopp-Truppe jetzt auf einen weiteren Sieg um den Kampf für die Bundesliga.

Einen Tag vor dem Spiel gab der VfB Lübeck bekannt, dass der 32-jährige U19-Coach seine Zusage für ein weiteres Jahr gegeben hat.
Hopp ist seit 2009 Cheftrainer der A-Jugend und seit vergangenem Mittwoch ist klar, dass mindestens noch ein weiteres Jahr hinzukommt.

Hopp‘s Trainerkarriere beim VfB ist eine echte Erfolgsgeschichte: Nach dem Abstieg aus der Regionalliga Nord übernahm der 32jährige unsere A-Jugend in der Schleswig-Holstein-Liga und formte sie kontinuierlich zu einer echten Spitzenmannschaft. Direkter Wiederaufstieg 2010, ungefährdeter Klassenerhalt 2011, erste Aufstiegsambitionen 2012, souveräner Spitzenreiter 2013.

Die Zusage ist dabei unabhängig vom weiteren Saisonverlauf, sie gilt sowohl für die Bundesliga als auch für die Regionalliga.

Florian Möller, Geschäftsstellenleiter und Vorstandsmitglied sagte: „Wir freuen uns, mit Michael Hopp weiterhin einen Cheftrainer für unsere A-Jugend zu haben, der unser Anforderungsprofil zu 100 Prozent erfüllt. Der gebürtige Lübecker stammt selbst aus dem grünweißen Nachwuchs, spielte in der Regionalligamannschaft des VfB und sammelte auch andernorts in der 2. Bundesliga wertvolle Erfahrungen, die er heute an seine Jungs weitergeben kann.“


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