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05.05.2013, 14:00 Uhr  //  Football

Cougars-Headcoach eine Woche vor dem Saisonstart im Interview

Cougars-Headcoach eine Woche vor dem Saisonstart im Interview
 ASC Lübeck (Bild) J. Wulf (Text) // asc-luebeck.de

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Lübeck – Am kommenden Samstag (17.30 Uhr, Stadion Lohmühle) starten die Lübeck Cougars auf der Lohmühle gegen die Rostock Griffins in die neue Zweitliga-Saison. Im traditionellen Preseason-Interview stand Head Coach Willie J. Robinson (Foto) Rede und Antwort:

Coach, nach dem bitteren Abstieg aus der GFL hast du ein verunsichertes Team in Lübeck übernommen. Was waren die größten Herausforderungen für dich?

Willie J. Robinson: Eine der größeren Herausforderungen war, dass ich den Jungs klar machen musste, dass sie Dinge, die sie in der Vergangenheit gelernt haben, wieder verlernen mussten, um mit unseren neuen Spielsystemen erfolgreich zu sein. Und da ist es eben so: Wenn man Dinge verändern will, sterben die alte Gewohnheiten erst mal nur sehr langsam.

25 Spieler haben ihre Karriere beendet oder den Club verlassen, 20 neue Spieler sind dazugekommen. Dein Team ist so sehr jung geworden. Ist es viel schwerer, als mit einem Haufen altgedienter Veteranen zu spielen?

Robinson: Nicht wirklich. Die wichtigste Sache ist es einfach, wenn man mit jungen Leuten  arbeitet, ihnen ein Gefühl für die Dringlichkeit der Sache beizubringen. Um schnell zu spielen, auf einem hohen Tempo. Gleichzeitig sind die Jungs aber wie Schwämme. Sie saugen alle Informationen eifrig auf, sie haben eine hohe Energie und den Wunsch ständig besser zu werden.

Du hast Spieler aus dem Ausland nach Lübeck geholt, die bislang niemand kannte. Worauf hast du dein Hauptaugenmerk beim Rekrutieren gelegt?

Robinson: Ich habe in den USA am College trainiert und war im Trainerstab der französischen Nationalmannschaft. In der Vergangenheit habe ich so eine gute Beziehung zu etlichen Spielern aufgebaut. Und es ist einfach so, wenn man seine Spieler gut behandelt, folgen sie dir, weil sie wissen, was sie von dir als Trainer und Person erwarten können. Und andersherum weiß ich natürlich auch durch den persönlichen Kontakt, was ich von ihnen erwarten kann.

Wo liegen die Stärken des Cougars-Teams 2013?

Robinson: Ich glaube die Stärken sind aktuell unsere Jugendlichkeit und unsere Geschwindigkeit. Wir haben einige junge Spieler die unglaublich hart arbeiten, dazu einige ältere Spieler mit ihrem großen Erfahrungsschatz – ich glaube wir haben den perfekten Mix.

Was ist dein Ziel mit dem Team in dieser Saison?

Robinson: Mein Ziel ist es, mit der Mannschaft von Training zu Training besser zu werden. Ich spreche nie von Siegen und Niederlagen vor der Saison. Aber natürlich wollen wir 2013 mehr erfolgreiche als nicht erfolgreiche Tage haben. Ich habe aber immer gesagt: Wenn ich Lübeck einmal verlassen sollte, will ich das Programm hier in einem besseren Zustand hinterlassen, als ich es vorgefunden habe. Das ist mein persönliches Ziel.

Was hälst du eigentlich von der Stadt Lübeck?

Robinson: Lübeck ist ein einzigartiger Ort. Ich hatte leider noch nicht die Möglichkeit, die Stadt so oft zu erkunden, wie ich es gerne würde, aber die Lübecker selbst machen diesen Ort sehr „special“. Um es verständlicher zu machen: Ich bin jetzt seit zehn Jahren in Europa – und Lübeck ist der erste Ort, wo ich meine Heimat nicht vermisse. Die Gastfreundschaft und die Behandlung durch den Cougars war traumhaft bisher. Die Menschen in Lübeck verlassen ihren eigenen Weg, um sicherzustellen, dass ich alles habe, was ich brauche. Das ist unglaublich.

Möchtest du den Fans ansonsten noch etwas sagen?

Robinson: Einfach Dankeschön für die Möglichkeit, eurer Team zu repräsentieren, und ich schätze all die Liebe und die Unterstützung von euch. Bitte unterstützt uns in diesem Jahr so gut ihr könnt, denn wir werden alles geben, um Lübeck auf die bestmögliche Weise zu vertreten.


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