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12.05.2013, 11:48 Uhr  //  Handball

Kantersieg gegen Friesenheim - VfL jetzt schon auf Platz 5

Kantersieg gegen Friesenheim - VfL jetzt schon auf Platz 5
 Björn Nehlsen (Bild) jh (Text) // www.hlsports.de


Lübeck - Am Ende der 60 Minuten sah man in der Hansehalle überwiegend fröhliche Gesichter. Auch VfL-Trainer Greve sah deutlich zufriedener aus, als es noch vor einer Woche der Fall gewesen war. Seine Jungs hatten im Heimspiel gegen die TSG Ludwigshafen-Friesenheim sehr viel richtig gemacht. Die Schwartauer gewannen ihr Heimspiel deutlich mit 33:23.

Das der Erfolg in dieser Form zu Stande kam, war vor Beginn der Partie nicht unbedingt zu erwarten. Nach dem tollen Auswärtserfolg in Leipzig unter der Woche und der kurzen Regeneration standen zudem mehrere Spieler angeschlagen auf der Kippe.

Die ersten zehn Minuten des Spiels brauchten die VfL-Spieler, bevor sie so richtig auf Touren kamen. Die Gäste aus Friesenheim führten mit 7:5 und kamen immer wieder erfolgreich zum Abschluss. VfL-Keeper Ariel Panzer räumte seinen Kasten und Tobi Mahncke löste ihn ab. Ob das die Wende herbeiführte, könnte ein Faktor gewesen sein, allerdings packte die VfL-Abwehr nun sicherer zu und im Angriff wurden ansehnliche Treffer herrausgespielt. Der Coach der Gäste nahm beim Stand von 10:8 für den VfL und nach 20 Minuten seine erste Auszeit. Sein Plan ging damit allerdings nicht auf. Was folgte war eine torlose Zeit seiner Mannschaft bis zum Ende der ersten Halbzeit. Die Schwartauer zeigten tollen Handballer und gingen mit einer beruhigenden 15:8 Führung in die Pause.

Als es nach 40 Minuten mitlerweile 23:12 stand, glaubte keiner mehr ernsthaft dran, dass heute noch etwas anbrennen sollte. Der starke Rückraum des VfL mit Jan Schult (sieben Treffer) und Marcel Schliedermann (ebenfalls sieben) agierte mit viel Druck und sorgte am Ende für einen tollen 33:23 Heimerfolg der Schwartauer.

Nach dem Spiel sprach HL-Sports mit Marcel Schliedermann. Er sah als Schlüssel zum Erfolg die kompakte Abwehr seiner Mannschaft, sowie die Ausbeute der freien Würfe, die noch gegen Bittenfeld vergeben wurden. Das Team sah sich in der Pflicht und hatte sich vorgenommen die Wiedergutmachung für das letzte Heimspiel gelingen zu lassen.

Der Lohn für die beiden letzten Spiele ist derzeit Tabellenplatz fünf. Bedenkt man, dass vor einigen Wochen noch vom Abstieg gesprochen wurde, ist dies eine tolle Leistung der Mannschaft, die auch mit viel Verletzungspech zu kämpfen hatte.

Am 18.05 geht es für den VfL zum ThSV Eisenach. Ein echtes Spitzenspiel wenn man sich die Tabelle anschaut. Eisenach steht über dem VfL auf Rang drei.

Martin Waschul analysiert das Spiel Tim Claasen im Halbzeit-Interview Kommentatoren drehen durch Die Schlussphase des Spiels Hansa-Wildcard-Gewinner Robert Hempel
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