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Brillen Becker
Schönberg – Der FC Schönberg 95 bleibt auch nach dem 20. Spieltag der Landesliga-West souveräner Tabellenführer. Am vergangenen Sonnabend punktete die Manthey-Elf erneut dreifach und schlug den PSV Wismar auswärts mit 2:0.

Der Trainer musste vor dem Spiel personell erneut umbauen, da neben den Langzeitverletzten Kevin Rosinski und Max Iserhot (die beide ihrer Mannschaft an der Seitenlinie die Daumen drückten) auch Edison Grguri und Hendrik Schröter in Wismar fehlten. Dafür kehrte Kapitän David Rosinski in die erste Elf zurück und mit Florian Köpke stand eine „Leihgabe“ der 2. Herrenmannschaft mit in der Startformation.

Die ganz in weiß gekleideten Schönberger machten von Beginn an deutlich, dass sie auf Sieg spielen wollten und ließen den Gastgebern kaum Räume. Mit dem aggressiven und temporeichen Angriffsspiel der Schönberger kamen die Gäste nicht zurecht – allerdings vergaben Hannes Komoss und Fin Burmeister zunächst sehr gute Möglichkeiten. In der 13. Minute war es schließlich Nick Heymann, der den Bann brach und mit einem herrlichen Distanzschuss zum 1:0 traf. Die Schönberger spielten weiterhin ruhig und souverän und hatten Spiel und Gegner im Griff, versäumten es allerdings, die Führung auszubauen. So blieb es zur Halbzeit beim knappen 1:0 der Tabellenführer.

In der zweiten Halbzeit überließen die Schönberger den Hausherren größere Räume, gerieten aber durch die erneut starke Defensivleistung kaum in Verlegenheit. In der 72. Minute schließlich war es Torjäger Hannes Komoss, der mit seinem 22. Saisontreffer zum entscheidenden 2:0 traf – zugleich der Endstand.

An der Tabellenspitze zieht somit weiterhin der FC Schönberg 95 seine Kreise – dicht verfolgt vom SV Warnemünde, der mit zwei Punkten weniger auf dem zweiten Tabellenplatz rangiert und den Aufstieg offensiv als Ziel formuliert hat.

Somit steht den Fußballfans zwischen Schönberg und Warnemünde ein spannendes, letztes Saisondrittel bevor.

Am kommenden Wochenende ist Pokalrunde und somit kein Ligaspiel angesetzt. Der Tabellenführer tritt am 31. März im heimischen Palmberg-Stadion gegen den SC Parchim an – die Mannschaft, die der Manthey-Elf die letzte Niederlage in der Liga beibrachte.