Wismar – Ein Auftaktremis gegen den Regionalligisten Altona 93, eine 0:2-Niederlage gegen den Oberligisten Preußen Reinfeld und ein 2:1-Erfolg im Spiel um Platz Fünf gegen den zukünftigen Verbandsligakonkurrenten FSV Kühlungsborn war die Ausbeute des FC Anker Wismar zum Start der Vorbereitung.

Das Anker-Team bestimmte die Partie über weite Strecken und erspielte sich eine Vielzahl von guten Tormöglichkeiten. Doch gegen die nur mit zwölf Spielern angereiste Kühlungsborner-Elf gelang erst in der 24. Minute durch Lingk der Führungstreffer. Nach einer Ecke scheiterte Lingk noch an Heskamp, im Nachschuss war er dann aber erfolgreich. Bei ihrem Keeper konnte sich der FSV bis zum Schlusspfiff bedanken, dass die Partie nicht schon frühzeitig entschieden war. Mindestens ein halbes Dutzend bester Einschussmöglichkeiten vereitelte der ehemalige Anker-Schlussmann nach dem Ausgleich durch Krötsching. Ilic, Foksha Plawan und Ottenbreit scheiterten grundsätzlich am FSV-Keeper.

„Am Ende bin ich aber zufrieden mit dem Sieg, denn es war erst der Auftakt einer schweren Vorbereitungsphase. Wir müssen schnell die neuen Spieler einbauen, um gut in die Punktspiele starten zu können“, so Adigo. Da das geplante Testspiel in Eichholz durch die Gastgeber abgesagt wurde, ist die Partie am Freitag in Banzkow gegen Dynamo Schwerin die nächste Möglichkeit das Anker-Team im Spiel zu sehen.

Nur einen Tag nach dem Trainingsauftakt hatte der FC Anker Wismar seine ersten „scharfen“ Spiele bestritten, denn die Mannschaft von Trainer Christiano Dinalo Adigo nahm am sehr gut besetzten Turnier des 1. FC Phönix Lübeck teil. Auf der Platzanlage in der Travemünder Allee war Regionalligaaufsteiger Altona 93 großer Favorit, aber auch Phönix Lübeck als Neu-Oberligist hatte sich eine Menge vorgenommen.

Die Hansestädter traten mit einer völlig umformierten Elf bei diesem Turnier auf und erreichten bereits im ersten Spiel gegen den Favoriten aus Hamburg ein torloses Remis. Zwar war der AFC die spielerisch bessere Mannschaft, aber das Abwehrtrio Unversucht, Ehlert und Ndongo stand sehr gut und hielt das eigene Tor sauber. So war die Chance auf das große bzw. das kleine Finale nach der ersten Partie über 1×45 Minuten noch erhalten.

Gegen den Oberligisten Preußen Reinfeld hätte ein Remis zum Einzug ins kleine Finale gereicht, doch das Anker-Team wurde eiskalt getroffen. Auch danach gab es einige gute Angriffsszenen der Anker-Elf, doch ein erneuter Konter der Preußen ließen die Chancen sinken. Aber das Anker-Team versuchte alles, hatte zumindest drei sehr gute Einschussmöglichkeiten, blieb am Ende aber glück-und torlos. So musste sich das Anker-Team mit dem Spiel um Platz Fünf gegen den FSV Kühlungsborn begnügen.

„Das waren zwei sehr ordentliche Tests. Gegen Altona 93 hatten wir unsere Chancen. Leider haben wir dem Gegner in den entscheidenden Momenten zu viel Freiraum gelassen“, resümierte Reinfelds Co-Trainer „Kalle“ Lorenz. „Gegen Wismar waren wir schnell und bissig in den Zweikämpfen und haben von der schnellen Führung profitiert.“

„Wir waren mit den Gedanken wohl noch in der Kabine, denn die beiden schnellen Gegentreffer waren völlig unnötig. Danach haben wir teilweise sehr gute Angriffszüge vorgetragen, waren aber im Abschluss nicht clever genug“, so Anker-Trainer Adigo.

Ergebnisse Gruppe 1:

1.FC Phönix Lübeck – Eintracht Groß Grönau 3:1
Eintracht Groß Grönau – FSV Kühlungsborn 2:2
1.FC Phönix Lübeck – FSV Kühlungsborn 5:0

Ergebnisse Gruppe 2:
Altonaer FC – Preußen Reinfeld 2:1
Altonaer FC – FC Anker Wismar 0:0
Preußen Reinfeld – FC Anker Wismar 2:0

Spiel um Platz 5: FC Anker Wismar – FSV Kühlungsborn 2:1

Spiel um Platz 3: Preußen Reinfeld – TSV Groß Grönau 5:1

Finale: 1.FC Phönix Lübeck – Altona 93 3:1

Endstand:

1. 1. FC Phönix Lübeck
2. Altona 93
3. Preußen Reinfeld
4. TSV Groß Grönau
5. FC Anker Wismar
6. FSV Kühlungsborn

Der FC Anker Wismar setzte an beiden Tagen folgende Spieler ein: Mirco Seide – Philipp Unversucht, Dennis Martens, Marcel Ottenbreit, Thomas Ehlert, Marco Bode, Ivanir Rodrigues, Johannes Plawan, Alex Krujanow, Aljoshua Berger, Nico Franke, Velsko Ilic, Philippe Ndongo, Bratislav Petrovic, Dan Foksha, Mykolaj Ryshyn, Leon Lingk, Wahid Abasi und Jan Muhlack.