Das Team des FC Anker Wismar musste sich in Klosterfelde mit 1:3 geschlagen geben. Foto: Bernhard Knothe

Wismar – Union Klosterfelde ist im Augenblick die Mannschaft der Stunde, denn die Mannschaft konnte zuletzt drei klare Siege einfahren. Bei Trennis Borussia gewannen die Unioner mit 5:0-Toren, bei Viktoria Berlin mit 5:1 und zu Hause gegen den TuS Makkabi mit 3:1-Toren. Diese Serie mit einem Torverhältnis von 13:2-Toren bauten die Brandenburger mit einem 3:1-Sieg über den FC Anker Wismar aus. Dadurch liegt der Neuling, der von Lucio Luciano Geral trainiert wird, mit 29 Punkten und 39:29 Toren auf einem überraschenden vierten Tabellenplatz. Zwar trügt der Schein etwas, denn die Unioner haben als einzige Mannschaft bereits 19 Partien ausgetragen, der Großteil der Teams erst 16, 17 oder 18. Trotzdem soll das die Leistung des brandenburgischen Neulings nicht schmälern.

Guter Start aber kein Treffer

Nach dem 7:1-Sieg am Dienstag beim Verbandsligisten FSV Kühlungsborn, Torschützen waren Pascal Breier mit einem Hattrick in der ersten Halbzeit und Finn Jahnke mit vier Toren nach der Pause. Das in Klosterfelde ein anderer Wind weht, haben die Mannen um Kapitän Lares Kodanek aber schnell gemerkt. Die Hausherren beindruckten mit schnellem Direktspiel und konnten sich gute Möglichkeiten erspielen. Doch die Hintermannschaft der Gäste um Keeper Hajo Kurth stand gut und Lukas Schmitt köpfte zudem in der 8. Minute die Kugel von der Linie. Aber auch die Hansestädterkonnten sich durch Pascal Breier (6.), Lucas Meyer (17.) und Danilo John (31.) gute Torchancen erspielen, die aber auch nicht genutzt werden konnten. So brachten fünf verrückte Minuten den FC Anker auf die Verliererstraße. Drei Tore von Brando (2) und Boritzki brachten die Hausherren auf die Siegerstraße.

Doch das Anker-Team zeigte Moral und konnten kurz nach Wiederanpfiff durch Pascal Breier den Treffer zum 1:3 setzten. Die Gäste bestimmten jetzt weiter das Spiel, aber auch die Hausherren zeigte sich im Abwehrbereich sehr kampfstark so dass es am Ende bei Heimsieg der Unioner blieb. Anker-Trainer Matthias Fink rief sein Team bereits nach dem Abpfiff in den nächsten Partien zu einer besseren Abwehr-und Angriffsleistung auf um die nötigen Punkte zu holen.  

Englische Woche mit wichtigen Spielen

Nach dem Heimspiel am Dienstag gegen die TSG Neustrelitz um 19.30 Uhr können die Hansestädter bereits am Sonnabend ihr Punktekonto ausbauen. Ab 13 Uhr ist der dann Tabellenfünfzehnte, der Berliner AK 07, zu Gast auf dem Kunstrasenplatz an der Bürgermeister-Haupt-Straße. Mit den Berliner hat die Anker-Elf noch eine Rechnung offen, denn im Hinspiel hatte die Elf von Trainer Matthias Fink beim 3:4 das Nachsehen. Nach vielen Abwehrfehlern lag das Ankerteam bereits mit 0:4 im Hintertreffen, doch Evgeni Pataman und zweimal Pascal Breier brachten die Hansestädter noch einmal in Schlagdistanz. Doch trotz weiterer Möglichkeiten konnten die Ausgleich nicht mehr erzielt werden und so fuhr die Mannschaft mit leeren Händen nach Hause. Eine völlig unnötige Niederlage, die heute wettgemacht werden muss!

19. Spieltag (27.02.-01.03.26):

TSG Neustrelitz – Tennis Borussia Berlin 3:2

SG Union Klosterfelde – FC Anker Wismar 3:1

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VfB Lübeck

Berliner AK 07 – FC Viktoria 1889 Berlin 1:2

SG Dynamo Schwerin – TuS Makkabi Berlin 0:2

FSV Optik Rathenow – BSV Eintracht Mahlsdorf 0:0

SV Lichtenberg 47 – SV Tasmania Berlin 1:2

F.C. Hansa Rostock II – SV Siedenbollentin 3:1

S.D. Croatia Berlin – SV Sparta Lichtenberg 3:5

Die Tabelle:

1.SV Tasmania Berlin1850 : 1843
2.SV Lichtenberg 471644 : 2934
3.BSV Eintracht Mahlsdorf1835 : 2830
4.SG Union Klosterfelde1939 : 2929
5.TSG Neustrelitz1736 : 2628
6.TUS Makkabi Berlin1832 : 3028
7.SV Sparta Lichtenberg 19111845 : 4526
8.SV Siedenbollentin1730 : 3224
9.FC Anker Wismar1633 : 3223
10.F.C. Hansa Rostock II1734 : 4023
11.SG Dynamo Schwerin1624 : 2320
12.Tennis Borussia Berlin1727 : 3420
13.FSV Optik Rathenow1724 : 3120
14.Berliner AK 071628 : 3517
15.S.D. Croatia Berlin1828 : 4315
16.FC Viktoria 1889 Berlin1829 : 6311

Bildquellen

  • Kloster 3: Bernhard Knothe
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