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OH-Aktuell

Sereetz – In einem unspektakulären Pokal-Halbfinale gewann der Sereetzer SV gegen den TSV Pansdorf mit 1:0 (0:0). Im Vorfeld war der Ablauf der Begegnung anders erwartet worden. Es wurde eine vergleichsweise faire Partie, was auch an der konsequenten Spielleitung von Schiedsrichter Markus Thormählen lag.

In der ersten Halbzeit entwickelte sich eine ausgeglichene Partie ohne große Höhepunkte, in der sich beide Teams egalisierten. Große Euphorie wollte sich auch bei den Zuschauern nicht einstellen.

Die zweite Halbzeit sah die Gäste zu Beginn noch im Tiefschlaf. In der 48. Minute bekam Kamel Ejleh den Ball in zentraler Position, wurde von Pansdorfer Gegenspielern nur begleitet und schloss zur 1:0-Führung ab. Wer jetzt einen Pansdorfer Sturmlauf erwartet hatte, wurde enttäuscht. Ein Klassenunterschied wurde zu keiner Zeit ersichtlich. Der Druck der Thomsen-Elf wurde zwar etwas größer, eine klare Linie im Spiel war aber nicht zu erkennen. Sereetz blieb bei Kontern über Ommeed Sindi, Ivan Derevjanko und Ejleh stets gefährlich. In der Schlussviertelstunde packte Pansdorf dann die Brechstange aus und kam zu einer ganzen Reihe guter Gelegenheiten, die aber teilweise überhastet vergeben oder vom starken Sereetzer Keeper Andreas Riemer vereitelt wurden. So blieb es am Ende beim glücklichen, aber nicht unverdienten, Sieg der Hausherren, in einem Spiel, wo die Stimmung auf den Rängen nicht so richtig aufkommen wollte.

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