Lübeck – Nach dem unterhaltsamen Match am gestrigen Abend in der 2. Bundesliga zwischen dem VfL Lübeck-Schwartau und dem HSV Hamburg, das endete bekanntlich 31:28 (18:14) in der Lübecker Hansehalle für den Gastgeber, gab es natürlich auch Redebedarf, eine Einschätzung seitens der Beteiligten. HL-SPORTS erhielten von beiden Vereinen folgende Statements:

Torsten Jansen (HSVH-Trainer): „Ich hätte nicht erwartet, dass wir mit so wenig Leidenschaft in der Abwehr spielen. Wenn eine Mannschaft wie Schwartau 18 Tore in einer Halbzeit macht, sagt das schon einiges. Bei uns hat nicht viel funktioniert. In der zweiten Halbzeit war es schon wesentlich besser, auch wenn der Klockmann noch „58 Bälle“ hält, war vorne nicht das Problem. Jetzt geht es aber weiter, hoffe ich, dass wir unsere Lehren daraus gezogen haben.“

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Piotr Przybecki (VfL-Coach): „Wir waren sehr präsent, haben in der Abwehr gekämpft wie die Schweine. Das war insgesamt eine sehr gute Mannschaftsleistung. Wir sind zufrieden. Leider waren bei so vielen Toren die gefallen sind keine Zuschauer in der Halle. Aber die Hauptsache ist, dass wir gewonnen haben.“

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HSV Hamburg enttäuschte nicht in Lübeck. foto: Lobeca/Kaben

Dennis Klockmann (VfL-Torwart): „Ich glaube, dass wir aufgrund der letzten Spiele einfach den Kopf sehr oben haben, mental stark sind. Das zeichnet uns aus.“ Der Gegner habe gut gespielt. „In der ersten Halbzeit war das ein offener Schlagabtausch. In der zweiten Halbzeit sind die stark aus der Kabine gekommen – was die Abwehr anbelangt – waren die aggressiv. Das hat uns nicht geschmeckt. Zum Glück haben wir den Sieg aber nach Hause gebracht.“

Lukas Ossenkopp (HSVH): „In vielen Bereichen sind wir weit weg gewesen vom Optimum. Gerade hinten in der ersten Halbzeit haben wir kein Zugriff bekommen. Wir hatten da einen klaren Nachteil im Vergleich zu Schwartau. Insgesamt hatte man nicht das Gefühl, das wir hundertprozentig ausgestrahlt haben, das wir das Spiel gewinnen wollen. Wir sind eher eine ruhige Truppe. Wir haben alle gewollt, auch alles rein gelegt und gekämpft. Da haben aber gerade im Bereich Körpersprache die entscheidenden Prozentpunkte gefehlt.“

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