Sülfeld – Der SV Sülfeld hat in der Handball SH-Liga zwei Gesichter im Spiel gegen den Tabellenzweiten HSG Mönkeberg-Schönkirchen gezeigt. In der ersten Hälfte überrannten sie den Gast mit 20:14, in der zweiten Hälfte ließen sie sich überrennen und verloren am Ende noch mit 28:31 schon fast sichere Punkte.

SV Sülfeld – HSG Mönkeberg-Schönkirchen 28:31 (20:14)
Der SV Sülfeld trat dezimiert an, durch Urlaub fehlten Francesca Vetter und Sophie Frank sowie Lara Zube durch ihre Sperre. Da wurde schnell einmal die Torhüterin Jennifer Knust zur Feldspielerin erkoren, die den Gegner erst einmal in Verlegenheit brachte. Im Tor bekam die Jüngste im Team, Lea Kinder, die Verantwortung übertragen.

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Nach dem 1:0 durch Trixy Rohlfs in der 2. Minute lief nicht mehr sehr viel zusammen und Trainer Matthias Steinhoff (Foto) zog beim 6:8 (14.) die grüne Karte. Die Auszeit zeigte umgehend Wirkung. Mit fünf Toren in Folge, davon drei durch die umfunktionierte Torhüterin Knust, brachte den Gastgeber mit 11:8 (19.) in Front. Beim 12:9, nach 20 Minuten, legte der Gästetrainer die grüne Karte, um Ordnung zu schaffen.

Die Mannschaft von Trainer Steinhoff ließ sich aber nicht aus dem Tritt bringen, legte Tor um Tor nach und zog über 17:12 (27.) auf 20:14 zur Pause gegen den Tabellenzweiten davon.

In der Pausenansprache forderte Steinhoff, dass ruhig weiter gespielt und die angesagten Spielzüge durchgespielt werden sollten. Ersten kommt es anders und zweitens als man denkt, so heißt es doch und so war es auch. Spielzüge nicht durchgespielt, überhastete Abschlüsse und den verlorenen Bällen nachgetrauert. Dabei das Rückzugsverhalten vernachlässigt, was für den Gast wie ein Geschenk wirkte, das er dankend annahm.

Mit einem 5:0-Lauf, trotz zweimaliger Unterzahl, stellte die HSG Mönkeberg-Schönkirchen beim 19:20 (37.) den Anschluss her. Sülfeld legte immer wieder vor, doch das unkontrollierte Anrennen wurde weiterhin bestraft, so sahen sich die Gastgeber nach dem Ausgleich zum 23:23 (42.) anschließend mit 23:25 (46.) im Hintertreffen. Innerhalb von 15 Minuten nur drei Treffer erzielt, dabei drei Zeitstrafen kassiert, das veranlasste den Trainer zur Auszeit.

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Als Rohlfs den Anschlusstreffer zum 26:27 (51.) erzielte, keimte noch einmal Hoffnung auf. In dieser Phase spielte der Tabellenzweite aber seine Erfahrung aus und zog entscheidend auf 30:27 (58.) davon und ließ sich den Sieg am Ende mit 31:28 nicht mehr nehmen.

Torschützen für den SV Sülfeld:
Lena Ewen (9/4), Trixy Rohlfs und Jennifer Knust (je 5), Alisa Walterhöfer (4), Hannah Treichel und Charlin Reppin (je 2), Jacqueline Sievers (1)

Alle Spiele der SH-Liga auf einen Blick:
Frauen
HG Owschlag/Kropp/Tetenhusen II – SG Oeversee/Jarplund-Weding 23:19 (15:7)
TSV Lindewitt – Wellingdorfer TV 25:22 (12:10)
HC Treia/Jübek – SG Dithmarschen Süd 25:21 (10:12)
MTV Herzhorn – Preetzer TSV 29:28 (15:12)
HSG Eider Harde – TSV Alt Duvenstedt 23:32 (11:12)
SV Sülfeld – HSG Mönkeberg-Schönkirchen 28:31 (20:14)

Männer
HSG Nord-NF – TSV Mildstedt 28:25 (12:13)
HSG Tarp/Wanderup – TSV Sieverstedt 31:31 (12:17)
HSG Horst/Kiebitzreihe – TSV Kronshagen 25:26 (14:14)
TuS Aumühle-Wohltorf – Bredstedter TSV 30:26 (11:15)
HSG Marne/Brunsbüttel – TSV Altenholz II 29:27 (19:17)
ATSV Stockelsdorf – HC Treia/Jübek 29:19 (15:9)
HSG Mönkeberg-Schönkirchen – TSV Hürup II 26:26 (13:11)

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