Norderstedt – In der Liga stark unter Druck, im Pokal der Favorit. Eintracht Norderstedt steht zwischen zwei Stühlen. Der Fußball-Regionalligist hat zu Ostern zwei wegweisende Partien vor sich. Am Karfreitag heißt es beim Oberligisten TuS Osdorf (19.30 Uhr, Bloomkamp) das Endspiel zu erreichen, indem man die Chance das große Los zu ziehen. Gewinnt man den Verbandspokal zum sechsten Mal zu gewinnen, würde man im DFB-Pokal antreten und rudn 140.000 Euro kassieren. Gut, dass das Spiel vor dem Liga-Abstiegsspiel (Montag, 14 Uhr) beim Lüneburger SK ausgetragen wird. Der Druck dürfte zwar nicht leichter, jedoch anders verteilt sein. Die Lüneburger stehen nur einen Zähler hinter den Segebergern auf dem ersten Abstiegsplatz. Verliert das Norderstedter Team von Interimstrainer Jens Martens (Foto) wird es in den verbleibenden Spielen sehr schwer. Mit einem Dreier würde man dem TSV Havelse weiter auf den Fersen bleiben. Aktuell bedeutet der 15. Platz der Regionalliga ein Relegationsspiel gegen den Oberligazweiten aus Niedersachsen (das ist neu in dieser Saison).  

„Nach dem 0:4 zu Hause gegen den VfB Oldenburg war das Remis auswärts in Jeddeloh auf jeden Fall ein Schritt in die richtige Richtung, der uns Schwung und Selbstvertrauen für die nächsten schwierigen und ganz wichtigen Aufgaben in Osdorf und Lüneburg geben sollte“, sagt Martens bei HL-SPORTS.

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Im anderen Oddset-Pokal-Halbfinale treffen der TuS Dassendorf und SC Victoria Hamburg am Sonnabend um 13 Uhr aufeinander.

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