
Lübeck – Ein Wochenende, das dem Lübecker Kampfsport e.V. noch lange in Erinnerung bleiben wird: Vier Goldmedaillen, eine Silbermedaille und eine Einladung in den WAKO-Nationalkader stehen nach der Deutschen Meisterschaft zu Buche. Hinzu kamen starke Leistungen der Nachwuchskämpfer beim Baltic-Warriors-Turnier in Bad Segeberg.
Besonders beeindruckend: Mit lediglich drei Startern erreichte der Lübecker Kampfsport e.V. unter 129 Vereinen und mehr als 800 Teilnehmern den 17. Platz im Medaillenspiegel.
Bestleistungen
Für die größten Erfolge sorgten Josina, Ida und Trainer Marcel Schönbom. Josina sicherte sich gleich zwei Deutsche Meistertitel. Im Leichtkontakt gewann sie ihr Finale souverän, im Kicklight setzte sie mit einem technischen K.o. in der zweiten Runde ein weiteres Ausrufezeichen. Lediglich im Pointfighting musste sie sich einer nationalen Topathletin geschlagen geben und gewann Silber.
Auch Ida überzeugte auf ganzer Linie. Nach einem klar gewonnenen Vorkampf dominierte sie ihr Finale mit zahlreichen erfolgreichen Kopftreffern und sicherte sich die Goldmedaille. Für ihre Leistung wurde sie anschließend mit einer Einladung in den WAKO-Nationalkader belohnt.
Eine weitere Goldmedaille steuerte Marcel Schönbom bei. In der Klasse Leichtkontakt bis 79 Kilogramm setzte er sich gegen die Konkurrenz durch und sicherte sich den Deutschen Meistertitel.
Wichtige Wettkampferfahrung in Bad Segeberg
Bereits einen Tag zuvor war der Nachwuchs des Lübecker Kampfsport e.V. beim Baltic-Warriors-Turnier in Bad Segeberg gefordert. Dort sammelten Tila, Emil, Maya und Luis wichtige Wettkampferfahrung.
Tila überzeugte mit zwei Siegen und holte Gold. Emil gewann seinen Auftaktkampf und musste sich erst im Finale nach einer knappen 2:1-Kampfrichterentscheidung geschlagen geben. Luis stand bei seinem ersten Turnier direkt im Finale und durfte sich nach einer starken Leistung über Silber freuen. Maya verpasste zwar einen Podestplatz, zeigte jedoch eine deutliche Entwicklung und setzte neue Techniken erfolgreich um.

Neben den sportlichen Erfolgen blieb vor allem der Zusammenhalt in Erinnerung. Eltern, Freunde und Vereinsmitglieder unterstützten die Athleten bis zum letzten Kampf. „Genau dieser Teamgeist macht unseren Verein aus“, lautet das Fazit nach einem Wochenende, das sportlich und menschlich kaum erfolgreicher hätte verlaufen können.







