Bad Oldesloe – „Volle Tribüne, tolle Stimmung, gute Qualität der Spiele. Was will man mehr", so VfL-Pressewart Nico von Hausen in seinem Statement zum 35. Rudi-Herzog-Pokal in der Stormarnhalle. Das spannende Finale gewann SV Eichede II (Foto) mit 3:2 gegen SSV Pölitz.

Hallensprecher Michael Wittig führte erneut gekonnt durch das Event. In der Gruppe A überraschte die U19-Mannschaft des VfL Oldesloe, denn sie qualifizierte sich als Gruppenerster für das Halbfinale. Nach einem Remis gegen Tremsbüttel und einem Sieg gegen Hamberge, erkämpfte sich die U19 ein 1:1 gegen Titelverteidiger Reinfeld. Die Preußen verpassten so das Semifinale, Tremsbüttel kam als Zweiter weiter.

In der Gruppe B war der Qualifikant Rümpeler SV nur Spielball der Gegner, wobei das auch sicherlich an den Feierlichkeiten nach dem Quali-Turnier-Sieg am Vortag lag. Auch der Gastgeber konnte sich nicht für das Halbfinale qualifizieren. Die Gruppe B gewann der SV Eichede II vor dem SSV Pölitz. Im Halbfinale hatte die U19 des Gastgebers keine Chance gegen den SSV, verlor 2:6.

„Da sah man den Unterschied zwischen Jugend- und Herrenfußball, wobei sich unsere U19 einfach großartig verkauft hat und die Herzen der Fans sowie den Respekt der anderen Teams erkämpfen konnte. Turniernamensgeber Rudi Herzog, der ein Herz für die Jugend hatte, wäre sicher auch voll des Lobes gewesen", so von Hausen.

Der SV Eichede II konnte im zweiten Halbfinale den VfL Tremsbüttel ausschalten. Dieser schlug im Spiel um Platz drei nach 0:1-Rückstand die U19 des VfL Oldesloe mit 4:1.

Das Finale war packend, bis dramatisch, wobei Schiedsrichter Voigt sich den Unmut der Pölitzer zuzog und auch so mancher Fan die Entscheidungen nicht nachvollziehen konnte. Die Steinburger gewannen gegen den SSV knapp mit 3:2.

Zum besten Torwart wählten die Mannschaften Malte Kahser von der U19 des VfL Oldesloe. Frederik Kühn vom VfL Tremsbüttel holte sich mit fünf Treffern die Torjägerkanone. „Ein tolles Turnier, wobei man auch mal einen Dank an die Zuschauer für ihr Kommen aussprechen muss. Fußball lebt von den Fans. Den Teams macht es doch auch Spaß, vor vollem Hause zu spielen", lobte von Hausen die zahlreich erschienenen Zuschauer.

 

 

 

 

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