Bogensport, VfL Tremsbüttel. Foto: KSV Stormarn (oH)
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Tremsbüttel – In Stormarn fand jüngst ein gemeinsamer Austausch in ungezwungener Atmosphäre statt. Dabei ging es zum Beispiel um Einblicke in unterschiedliche Vereinskonzepte und die Möglichkeit, auch die eine oder andere Sportart einmal selbst auszuprobieren. Durchgeführt wurde die Veranstaltung im Zusammenhang mit dem landesweiten „Tag des Sports“. Gastgeberin des beliebten Netzwerk-Events in diesem Jahr war dabei die Bogensportabteilung des VfL Tremsbüttel.

Ablauf mit Spaß

KSV-Vorsitzender Adelbert Fritz und VfL-Chef Jörg Baumann empfingen die Gäste mit ein paar Grußworten, ehe die Tremsbütteler Schützen unter der Leitung von Nicole und Marcus Jacubczik das Zepter übernahmen. Landrat Dr. Henning Goertz platzierte – nach fachkundiger Einweisung – einen der ersten Pfeile in eine der speziell für die geladenen Gäste in verkürzter Entfernung aufgestellten Scheiben. Eine ebenso gute Figur als ambitionierte Hobbyschützen machten auch Juliane Ebert-Schulz, Janne Bollingberg, Henri Schmidt, Friedrich Eugen Bukow, Oliver Mende, Angela Tsagkalidis (alle aus der Politik), Tremsbüttels Bürgermeister Jörg Müller, Heilshoops Bürgermeisterin Dagmar Stolten, Constanze Hellthaler (Elternbeirat GS und FÖZ), Heimke Rüder (Landfrauen Stormarn), Andreas Bockhold (Schwimm-Verband Kreis Stormarn), Cornelia Harmuth (Bürgervorsteherin Bargteheide) und Ottmar Ringel (KSV-Ehrenmitglied).

Ziel

In den lockeren Austausch auf ungewohntem Terrain setzt Fritz gewisse Erwartungen. „Ich würde mir wünschen aus den offenen und ungezwungenen Gesprächen gemeinsame Ansätze zu erzielen, die später in die politische Arbeit des Kreises Stormarn einfließen“, sagt der KSV-Vorsitzende. Für Tremsbüttels Bogenschützen ging es vor einigen Jahren alles andere als spektakulär los. 2015 als Abteilung gegründet begnügten sie sich zunächst mit einer kleinen 25-Meter-Anlage im nahegelegenen Schlosspark. Es folgten drei Jahre als Untermieter auf der Außenanlage eines benachbarten Sportvereins. Vor erneut drei Jahren war es dann endlich soweit: Die Stormarner bekamen auf dem heimischer Sportplatz ihre eigene Schießanlage. Rasch stellte sich der Erfolg ein – mit mehreren Teilnahmen an Deutschen und Internationalen Meisterschaften. Die Tremsbütteler würdigten den Besuch aus Politik, Wirtschaft und Sport auch vereinsintern. „Dass wir die Veranstaltung des Kreissportverbandes in diesem Jahr bei uns durchführen konnten, habe wir alle sehr begrüßt“, sagte Nicole Jacubczik. „Der Bogensport ist nun mal eine Randsportart. Über jegliches Interesse an unserer und die vielen Gespräche über unsere Sportart haben wir uns sehr gefreut.“

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