DTM: Für den Reinbeker Maxi Buhk wird es ernst – „super hart, super eng und super spannend“

Konkurrenz des Norddeutschen liegt nah beieinander

Auto von Maximilian Buhk (Mercedes-AMG Team Mücke Motorsport) auf der Strecke. Foto: Lobeca/Max Krause

Reinbek – Am Wochenende ist es so weit. Die DTM startet in ihre Saison. Unter den 29 besetzten GT-Rennwagen von sechs Marken ist der Reinbeker Maximilian „Maxi“ Buhk, der für das Mercedes-AMG Team Mücke Motorsport aus Berlin-Altglienicke fährt. 4,65 Kilometer ist das Autodromo Internacional do Algarve in Portimao lang und der Schleswig-Holsteiner trägt die Nummer 18.

Rookie und Audi wieder ganz vorne

Wie schon an den Testtagen am Hockenheimring Anfang des Monats stand diesmal in Portugal ein Fahrer mit einem Audi weit vorne. Vor vier Wochen ist Marius Zug mit Bestzeit aus den Tests gegangen, nun überzeugte Abt-Pilot Ricardo Feller am ersten Testtag. In Hockenheim dominierte der Audi R8 GT3 die Top 10 der Rangliste. In Portimao sieht es schon enger nach dem ersten Testtag aus. Dort standen nach Feller 24 weitere Piloten innerhalb von einer Sekunde hinter ihm. Beim Test in Hockenheim waren es noch bis zu fünf Sekunden Zeitunterschied.

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Auto von Dev Gore (Team Rosberg) auf dem Hockenheimring. Foto: Lobeca/Max Krause

Neue Balance in Portimao

Vielleicht kann man den massiven Zeitunterschied vom Hockenheimring zur Strecke in Portimao von den neuen Balanceeinstellungen der Wagen ableiten. Nach den Tests in Hockenheim wurden unter anderem der Ferrari und Audi von der Performance angepasst. Während der BoP-Test vor wenigen Wochen noch belächelt wurde, scheinen sie auf den ersten Blick ihren Sinn erfüllt zu haben. Doch wie schon Buhk in seinem Interview mit HL-SPORTS sagte: „Niemand zeigt bei den Tests seine volle Leistung, wir werden erst in den Rennen wissen, wie stark alle Teams wirklich sind.“

Hawkey kehrt zurück

Während die Britin Esmee Hawkey bei den Testtagen am Hockenheimring aufgrund einer Corona-Erkrankung noch fehlte, war sie nun in Portimao dabei. Somit wird sie wohl die Saison fahren. Unklar dagegen ist aktuell, warum sie ohne Sponsorenaufkleber an der Algarve fuhr. Nachdem sich diese Woche Gerüchte breitgemacht hatten, dass ihr Sponsor „ROKit“ abgesprungen sein könnte, wird es spannend, wie das Auto am Wochenende auftreten wird.

Maximilian Buhk (Mercedes-AMG Team Mücke Motorsport) mit der Startnummer 18 in der DTM. Foto: Lobeca/Max Krause

Spacedrive und Maxi Buhk

Der norddeutsche Buhk, der schon ein ausführliches Interview bei HL-SPORTS gab, freut sich auf die Saison. „Ich weiß nur eines mit Bestimmtheit: Es wird super hart, super eng und super spannend,“ so der Stormarner in einem Interview bei ProSieben. Wie Paravan verkündete, wird Spacedrive auch diese Saison mit Mercedes zusammenarbeiten. Bei allen 16 Rennen wird Buhk mit der Spacedrive-Technologie fahren.

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HRT mit kleiner Überraschung

Beim Haupt Racing Team (HRT) stand beim ersten Testtag ein weiterer Mercedes in der Boxengasse. Am Steuer saß der junge Brite Ben Green. Diesen ausritt bekam der er als Belohnung für seinen Gewinn in der DTM-Trophy.

Arjun Maini (Mercedes-AMG Team HRT). Foto; Lobeca/Max Krause

David Schumacher mit dabei

Aber auch andere Mercedes-Teams waren für Überraschungen gut. Während David Schumacher (Sohn des früheren Formel 1-Rennfahrers Ralf Schumacher) erstmals mit seiner neuen Ravenol-Beklebung auf der Strecke zu sehen war. Bisher war diese nur aus Designgrafiken bekannt. GruppeM-Rookie Mikael Grenier fuhr mit einem Affalterbach-Design auf die Strecke anlässlich des 55-jährigen Jubiläums von AMG.

Erstes Rennen am Wochenende

Am Wochenende findet das erste Rennwochenende der DTM statt. Am Sonntag wird ab 12.30 Uhr und am Sonntag ab 13 Uhr live im TV bei ProSieben übertragen. Das erste Rennwochenende wird spannend zu beobachten sein. Im Qualifying wird sich erst zeigen, wer wirklich die Nase in der DTM vorne und erfolgreich die Konkurrenz getäuscht hat sowie natürlich mit der Pole-Position in das Rennen starten wird.

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