Landesmeisterschaften in Hamburg, FC Lütjensee. Foto: Dirk Winternheimer (hfr)

Hamburg – Nach langer Zeit startete am 21. März ein Säbel-Team der Damen des FC Lütjensee bei den Hamburger Teammeisterschaften. Die Aufregung war entsprechend groß, denn das Team des FCL bestand im Vergleich zu den Gegnerinnen aus drei noch unerfahrenen Fechterinnen. Da neben dem FC Lütjensee allerdings nur ein zweites Team startete, der ETV Hamburg, stand das Trio um Conny Schillo, Carla Thies und Anastasia Winternheimer sofort im Finale. Dort starteten die Damen der Stormarner anfangs mit einem deutlichen Rückstand, doch konnten Schillo und und Winternheimer – gegen die schwächste Fechterin der beiden Teams – den klaren Rückstand in einen Vorsprung verwandeln. Bei 25 Punkten lag der FCL auch tatsächlich vorne. Der ETV Hamburg ging im Anschluss auf Nummer sicher, wechselte eine weitere erfahrene Fechterin ein, so dass es aus Sicht von Lütjensee am Ende 26:45 lautete. Doch das war eher zweitrangig. Im Mittelpunkt des FCL stand von Anfang an das erste Mannschaftserlebnis und die Erfahrung, die das Team sammeln konnte. Schließlich ging es gegen Hamburg und der amtierenden Veteranen-Doppelweltmeisterin Rabea Hambach-Richter.

Doppel-Bronze bei den U20

Am 29. März führte es erneut zwei Lütjenseer nach Hamburg. Dieses Mal standen die offenen Hamburger U20-Landesmeisterschaften in allen Klassen an. Für den FC Lütjensee kreuzten Flynn Jonathan Beu und Anastasia Winternheimer ihre Säbelklingen. Für Beu lief es in der Vorrunde nicht besonders gut, denn er verlor alle drei Duelle deutlich gegen seine Kontrahenten. Im Halbfinale steigerte er sich aber enorm, konnte das Duell lange offenhalten und blieb am Ende sehr knapp mit 12:15 unterlegen. So blieb am Ende die Bronzemedaille. Bei Winternheimer lief es bei der Damen-Vorrunde besser. Sie schlug zwei ihrer fünf Kontrahentinnen und wurde Vorrundendritte. In der ersten Direktausscheidung sah es sehr lange nach einer „Klatsche“ aus, da sie mit 5:10 schon aussichtslos zurücklag. Doch danach machte sie Treffer auf Treffer gut und gewann noch mit 15:10. Im Halbfinale konnte Winternheimer an die Leistung dann nicht ganz anknüpfen und verlor 9:15 – was aber ebenfalls mit einer Bronzemedaille belohnt wurde.

Landesmeisterschaften in Hamburg. Foto: Dirk Winternheimer (hfr)

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