Foto: Lobeca/Michael Raasch
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Lübeck – Nachdem zwei Spiele abgesagt wurden, fanden nur noch drei Spiele am Sonntag statt. Der SSV Pölitz unterlag dem SV Schackendorf. Bei Rapid gegen Möhnsen fand mit acht Toren ein kleines Spektakel mit wechselnder Führung statt. 
Die Begegnung des Eichholzer SV gegen die 2. Mannschaft des 1. FC Phönix Lübeck wurde nach 75 Minuten beim Stand von 2:2 abgebrochen (HL-SPORTS berichtete). Hier darf man auf die Reaktion der Verbandsseite gespannt sein.

SSV Pölitz – SV Schackendorf 0:3 (0:2)

Axel Kallenbach (SSV): „Leider konnten wir das Positive aus dem letzten Spiel und der Trainingswoche nicht ins Spiel mitnehmen. Läuferisch und spielerisch sind wir hinter unseren Erwartungen zurückgeblieben. Schackendorf hat mit Routine und Cleverness seine Chancen genutzt und auch in der Höhe verdient gewonnen. Noch ist es nicht zu spät, wir müssen in der Winterpause an unseren Defiziten hart arbeiten.“

Eichholzer SV – 1. FC Phönix Lübeck (abgebrochen)

Hanifi Demir (ESV): „Als allererstes möchten wir uns von den Geschehnissen distanzieren. Es war ein super Fußballspiel, das auf Augenhöhe ablief, beide Teams hatten Spaß. Ich denke, die Zuschauer wollten genau das Spiel sehen, aber leider sind einem die Sicherungen durchgebrannt, der hat sich auf das Spielfeld begeben. Ob, wie und wen er getreten hat, können ich und viele andere auch nicht sagen, weil wir es nicht gesehen haben. Wir können uns als Verein nur distanzieren, keiner provoziert einen Spielabbruch. Es tut uns leid, dass da etwas passiert sein soll, aber es liegt nicht in unserer Hand. Wir haben vier Ordner, die auch machtlos waren bei der Rudelbildung, gefühlt standen 60 – 70 Leute auf engstem Platz zusammen. Unsere Mannschaft hat sich dann entschieden, unter diesen Umständen nicht mehr weiter zu spielen. Phönix hätte gerne weiter gespielt, der Schiedsrichter hätte auch wieder angepfiffen, aber er hat uns den Abbruch auch angeboten und unsere Mannschaft hat sich entschieden, nicht weiter zu spielen. Wichtig ist uns, zu betonen, dass der besagte Zuschauer nicht unserer Gruppe „Pöbelberg“ zuzurechnen ist. Dahinter verbergen sich unsere treuen Fans, die auch auswärts gern gesehene Gäste sind.“

SC Rapid Lübeck – Borussia Möhnsen 4:4 (2:0)

Christian Arp (SCR): „Möhnsen hat mutig angefangen, wir sind cool geblieben und haben auf Ballbesitz gespielt. Wir haben 2:0 geführt, leider ist dann der Schlendrian rein gekommen, wir haben das 2:1 bekommen und den Faden verloren. Wenn man das ganze Spiel sieht, war es ein verdientes Ergebnis.“

Felix Stamer (Möhnsen): „In der Halbzeit hätte ich den Punkt sicher unterschrieben, da stand es 0:2, haben aber auch in der 1. Halbzeit ein gutes Spiel abgeliefert, sind dann aber in Rückstand geraten. Nach der Halbzeit haben wir uns davon aber nicht großartig beeindrucken lassen, haben so weiter gespielt und sind verdient belohnt worden. Dass du, nachdem du 0:2 hinten lagst, dann zum 2:2 zurück kommst und dann wieder das 2:3 schlucken musst und dann trotzdem das 4:3 machst, muss ich schon den Hut vor meiner Mannschaft ziehen. Umso bitterer dann der Ausgleich in der 92. Minute, aber positiver Nebeneffekt, dass wir die Rote Laterne abgegeben haben, auch wenn ein Punkt in unserer Situation fast zu wenig ist. Vielleicht können wir nächste Woche noch spielen, denn wir würden den Schwung gerne mitnehmen. das Spiel hat gezeigt, dass der Abstand zu den anderen Teams nicht so groß ist, wie die Tabelle vielleicht den Anschein macht. Ich war heute sehr zufrieden, auch angesichts der dünnen Personaldecke. Vorgaben gut umgesetzt, so kann es weiter gehen.“



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