Die Talente 2022. Corre Ahnsehl, Cara Krumpmann, Elea Linka, Hannah Gätjen (o., v.l.), Karina Peisker, Fynn Jesse Hess (u., v.l.). Fotos: KSV Stormarn/oH

Bad Oldesloe – Gemeinsam mit dem Kooperationspartner, den Stiftungen der Sparkasse Holstein, unterstützt und fördert der Kreissportverband Stormarn jährlich junge Talente mit jeweils 1.000 Euro im Kreis Stormarn.

Eine Jury, bestehend aus Vertretern der Stiftungen der SPK Holstein, der SPK Holstein, einem Medienvertreter und einem Vertreter des Kreissportverbands, entscheidet aus den Bewerbungen, welche Sportler oder Sportlerinnen gefördert werden. Dazu liegen verschiedene Auswahlkriterien zugrunde wie beispielsweise die bisherigen sportlichen Erfolge sowie die innovativen und herausragenden Perspektiven.

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Im Jahr 2022 werden gefördert:

Corre Ahnsehl (TSV Reinbek), Karate

2021 war sportlich das bisher erfolgreichste Jahr von Corre Ahnsehl. Bei den Deutschen Meisterschaften der Jugend in Ludwigsburg sicherte sich der 17 Jahre alte Karatekämpfer der TSV Reinbek in der Gewichtsklasse bis 45 Kilogramm die Goldmedaille. Ebenfalls ganz oben auf dem Siegerpodest stand Ahnsehl vergangenes Jahr unter anderem beim international besetzten U 21-Randori im hessischen Wald-Michelbach und bei den Austrian Junior Open im österreichischen Salzburg.

Cara Krumpmann (TSV Reinbek), Karate

Ihren großen Auftritt hatte Karatekämpferin Cara Krumpmann vergangenes Jahr beim Wado-Europa-Cup in Halle. Bei ihrem Debüt im Nationalteam stand das 17 Jahre alte Talent der TSV Reinbek gleich zweimal auf dem Treppchen: Im Einzelwettbewerb der Junioren (Gewichtsklasse 59+ Kilogramm) durfte Krumpmann sich – trotz einer im ersten Kampf erlittenen Verletzung – am Ende über bronzenes Edelmetall freuen. Gemeinsam mit Team Deutschland feierte die 17-Jährige im Mannschaftswettbewerb die Silbermedaille.

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Elea Linka (SG Stormarn Barsbüttel), Schwimmen

Ihre Qualitäten als Langstreckenspezialistin stellte Elea Linka auch 2021 wieder eindrucksvoll unter Beweis. Bei den Europameisterschaften im Freiwasserschwimmen in Budapest erzielte die 20 Jahre alte Ausnahmeschwimmerin der SG Stoba bei ihrem Debüt für die deutsche Nationalmannschaft über die 25-Kilometer-Distanz einen beachtlichen 6. Platz.

Hannah Gätjen (SG Stormarn Barsbüttel), Schwimmen

Imponierende Premiere auf der internationalen Bühne: Bei ihrem ersten Wettkampf für die deutsche Nationalmannschaft gewann Hannah Gätjen von der Schwimmgemeinschaft Stormarn Barsbüttel bei der Juniorinnen-Europameisterschaft im Freiwasserschwimmen über die Fünf-Kilometer-Strecke die Silbermedaille. Bei den in der französischen Millionenmetropole Paris ausgetragenen Titelkämpfen sicherte sich die 15 Jahre alte Langstreckenschwimmerin mit der Mixed-Staffel zudem die Bronzemedaille.

Karina Peisker (TSV Trittau), Rhönradturnen

Vergangenes Jahr war für Karina Peisker – trotz coronabedingter Absage vieler Wettkämpfe – ein besonderes: Die 21 Jahre alte Rhönradturnerin vom TSV Trittau holte bei den Deutschen Meisterschaften die Silbermedaille in der Disziplin Spirale sowie Bronze im Mehrkampf. Direkt im Anschluss an die in Essen ausgetragenen Titelkämpfe erhielt sie die Berufung in den Bundeskader der Frauen. Im neuen Jahr geht es für Peisker mit zwei Qualifikationsturnieren für die im Mai im dänischen Sonderburg ausgetragenen Weltmeisterschaften gleich Schlag auf Schlag weiter.

Fynn Jesse Hess (RFV Hamberge), Springreiten

In der Region zählt Fynn Jesse Hess ohne Zweifel zu den größten Talenten, wenn es um das Thema Pferdesport geht. Das unterstrich der 15 Jahre alte Springreiter des RFV Hamberge vergangenes Jahr nicht nur in Schülp beim Landesponychampionat der vier- bis sechsjährigen Ponys mit dem Gewinn der Vizemeisterschaft. Seine reiterlichen Fähigkeiten sorgten auch für Nominierungen für die bundesweit angesehensten Nachwuchsturniere: den „Preis der Besten“ in Warendorf, die „Future-Champions“ in Hagen, die Deutschen Jugendmeisterschaften in Darmstadt-Kranichstein, die „Jugend-Challenge“ in Verden sowie das „Salut-Festival“ in Aachen.

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