Lübeck – Spannender hätte die Regionalliga-Saison für die Frauen der Lübecker Turnerschaft nicht starten können. Zwar verlor das neu zusammengestellte Team von Trainer Michael Kalms zuhause gegen WiWa Hamburg II mit 0:3 (26:28, 18:25, 22:25), zeigte dabei aber eine ansprechende Leistung. Besonders die kämpferische Einstellung verspricht viel für die kommenden Spiele.

Vor allem der erste Satz hätte an Spannung und Dramatik kaum anders verlaufen können. Die LT-Frauen machte Druck, kämpfte um jeden Ball und zwang die Hamburger Gegnerinnen immer wieder zu Fehlern. Auch im Angriff lief es gut, vor allem Mannschaftskapitänin Nathalie Stark und Neuzugang Monika Grande zeigten sich bei ihren Schlägen souverän. So wechselte die Führung munter hin und her. Am Ende des Satzes hatten dann die Gäste von der Elbe die besseren Nerven, entschieden den ersten Durchgang mit 28:26 für sich.

In den zweiten Satz kam WiWa deutlich besser rein. Eine starke Angabenserie sorgte für eine schnelle 5:1-Führung und eine Auszeit durch LT-Coach Michael Kalms. Dieser gab seiner Mannschaft neuen Schwung auch dank einer Serie von Grande knabberte die Turnerschaft am Hamburger Vorsprung. Allerdings nur bis zum 11:13 aus Lübecker Sicht, dann konnte sich WiWa wieder etwas absetzen und holte sich den Satz mit 25:18.

Satz Nummer drei sah dann ein Volleyball-Spiel auf absoluter Augenhöhe. Beide Mannschaften schenkten sich nichts. Die Abstimmung bei der Turnerschaft stimmte und so sahen die Zuschauer in der Thomas-Mann-Halle einen engen dritten Durchgang mit vielen langen und spannenden Spielzügen. LT-Neuzugang Linda Schubert konnte in dieser Phase mit guten Angaben überzeugen. Am Ende hatte WiWa aber erneut die besseren Nerven und sicherte sich dank des knappen 25:22 im dritten Satz einen glatten 3:0-Erfolg.

Neuzugang Schubert blickt dennoch zufrieden auf das Spiel: „Wir waren innerhalb unseres Teams überraschend gut aufeinander eingestellt. Alle haben gemeinsam gekämpft. Das stimmt uns natürlich zufrieden, aber die Leistung ist natürlich ausbaufähig. Aber wir gehen zuversichtlich ins nächste Spiel.“

Am kommenden Samstag reist die Turnerschaft dann zum SV Warnemünde II.

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