Lübeck – Zweites Heimspiel, erster Sieg für die Volleyball-Frauen der Lübecker Turnerschaft. Nach hartem Kampf besiegte der Regionalligist Grün-Weiß Eimsbüttel mit 3:2 (25:23, 18:25, 25:13, 18:25, 15:10) und bewies dabei Nervenstärke. Durch den Sieg springen die LT-Frauen auf Platz fünf.

Von Beginn an war es ein packendes und spannendes Spiel gegen die Grün-Weißen aus Hamburg. Die Zuschauer in der Thomas-Mann-Halle sahen viele lange Ballwechsel, bei denen oft die LT-Frauen das bessere Ende für sich hatten. Vor allem die Annahme und immer wieder starke Blocks von Karoline Hildenstein und Clara Hiller waren die Wegbereiter für Punkte. Am Ende des ersten Satzes zeigte sich die Turnerschaft dann nervenstark, siegte mit 25:23.

Im zweiten Satz hatte dann Eimsbüttel den Vorteil auf seiner Seite, konnte sich wie in Satz Nummer vier mit 25:18 durchsetzen. Dazwischen lag aber ein ganz starker dritter Satz aus Lübecker Sicht. Dank brillianten Zuspielen von Judith Reddelien und einer starken Julia Fleischmann auf der Libera-Position, wo sie erstmals spielte, demonstrierte die Turnerschaft ihre Stärke. Mit 25:13 ging Satz Nummer drei nach Lübeck. Doch nach vier Sätzen stand es 2:2, ein Fünfter musste entscheiden

Und hier zeigte sich die Nervenstärke und das neue Selbstvertrauen der Lübecker Volleyballerinnen. Wieder setze sich die starke Abwehr durch und am Ende holte man sich relativ locker den Tiebreak mit 15:10. LT-Trainer Michael Kalms war nach dem Spiel voll des Lobes für seine Frauen: „Das Abwehrtraining zahlt sich langsam aus. Die Abwehrbereitschaft und der Zug zum Ball hat sich bei jeder Spielerin in den letzten Wochen verbessert und ist oftmals entscheidend für lange Ballwechsel. Äusserst positiv ist, dass selbst bei Rückständen nicht aufgegeben wird und diese in eine Führung gedreht werden können. Das war letztes Wochenende in Warnemünde und nun gegen Eimsbüttel mit ein Grund für die beiden Siege."

Am kommenden Wochenende hat die Turnerschaft spielfrei, am sechsten November geht es in Parchim weiter.

Anzeige