Lübeck – Wie auch immer man es nennen möchte: Knotenplatzer, Pflichtsieg, Kellerduell – egal! Der erste Sieg in der Regionalliga war mehr als überfällig, dringend notwendig und aufbauender Stoff für die Köpfe. Trainer Michael Kalms war, trotz kleines Kaders, hochzufrieden mit seinen Damen, da diese sich das allererste Mal auf ihr Spiel konzentrierten und souverän das erlernte herunterspielten. Dabei kam ein deutlicher 3:0- Sieg gegen die junge Truppe vom VCO Schwerin heraus.

Diese hat als Auswahlmannschaft mit dem Kampf um Auf-und Abstieg nichts zu tun, ist jedoch ein angenehmer Gegner, da sie technisch versiert und klar im Spiel sind. Teilweise blitzte das hohe Potenzial der Schwerinerinnen auf, jedoch hatten die Lübeckerinnen am heutigen Spieltag keinerlei Lust auf Dramen. Dass heute die beste aller Chancen für 3 Tabellenpunkte war, musste man den Spielerinnen nicht zweimal sagen. Und so zogen die Damen alle Register.

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Dagmar Müller im Zuspiel bediente ihre Angreiferinnen mit klaren Pässen und so ließen gerade Nathalie Stark, Caro Jessen und Laura Kallenbach die aufgestaute Wut der letzten Spieltage in ihren Angriffen heraus. Souverän verwandelten sie ihre Angriffe in direkte Punkte. Gute Blockarbeit, wenig Eigenfehler und einige Aufschlagserien verhalfen den „Marzipanschnitten“ in den ersten beiden Sätzen jeweils am Anfang zu deutlichen Vorsprüngen, welche sich am Ende sehen ließen. 25:10 lauteten die beiden Ergebnisse.

Auch der dritte Satz war, trotz einer kurzen Schwächephase der Damen vom Holstentor, kein Problem mehr. Mit dem letzten Punkt zum 25:17 ging ein Aufschrei durchs Team. Dringend brauchten die LT-Ladies eine solche Bestätigung, um die nächsten Spiele mit genügend Selbstvertrauen angehen zu können. Ebenso euphorisch reagierte auch das Publikum, welches sich nichts sehnlicher herbei gewünscht hat, als endlich einen Sieg zu sehen.

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So kann es weitergehen im Lager der Regionalliga- Damen. In zwei Wochen geht es nach Kiel zum Duell gegen den Wiker SV.

Für Lübeck spielten: Caro Jessen, Karo Hilsenstein & Svenya Banse (Mitte), Natalie Stark (Diagonal), Laura Kallenbach, Inga Geisler (Außen), Svenja Berger (Annahme), Dagmar Müller (Zuspiel)