Michael Dittmar

Schwerin – Zwei Bundesligaspiele – ein 2:3 daheim gegen Aachen und ein 3:1 in Suhl – haben die Volleyballerinnen des SSC Palmberg Schwerin in den ersten beiden Wochen der Saison 2019/20 bereits absolviert. „Gefühlt fängt die Saison aber jetzt erst richtig für uns an“, sagt Chefcoach Felix Koslowski wenige Tage vor dem Volleyball-Supercup in Hannover.

„Wir haben jetzt die erste Woche, in der wir mit einer unserer etatmäßigen Zuspielerinnen trainieren können, weil Britt Bongaerts, die bisher nur zu den Spielen dazukam, richtig mit einsteigt, und hoffentlich auch Denise Hanke nach ihrer Verletzung langsam wieder mit dem Training anfangen kann. Ohne die beiden war ein mannschaftstaktisches Training bisher praktisch nicht möglich, wir konnten eigentlich nur individuell arbeiten“, ergänzt Koslowski.

Vor allem dieser Nachteil machte sich in den Anlaufschwierigkeiten des SSC in den ersten Spielen bemerkbar. „Das bestätigt einfach, dass man nur mit individueller Qualität nicht gewinnen kann“, so der Trainer. „Man muss zusammen trainieren, spielen und harmonieren, um guten Volleyball zu spielen. Eine fehlende Zuspielerin kann man dabei nicht kompensieren, das ist ein Riesenproblem.“

Dass nun am Sonntag mit dem Supercup die erste Kraftprobe gegen den Hauptkonkurrenten aus Stuttgart ansteht, sieht Koslowski gelassen. „Stuttgart ist nach den deutlichen Siegen gegen Münster und Dresden ganz klar der Favorit. Aber auch wenn wir noch nicht in unserer absoluten Top-Verfassung sind, sind wir kein Nobody, gegen den man leicht antritt. Wir arbeiten diese Woche ganz in Ruhe an uns und freuen uns einfach auf dieses tolle Event unter Top-Wettkampfbedingungen, zumal wir da auch zum ersten Mal mit der kompletten Mannschaft antreten können.“

Am Sonnabend trifft mit Justine Wong-Orantes der letzte Neuzugang der Schwerinerinnen ein. Die amerikanische National-Libera wird sich ihrem Team direkt in Hannover anschließen. „Das ist dann der Moment, der für uns einläutet, dass es richtig losgeht“, so Koslowksi.

Der SSC wird dabei wieder von hunderten Fans in Schweriner Gelb begleitet. Wer die offizielle Fanfahrt gebucht hat, ist gebeten, am Sonntag bis spätestens 7.45 Uhr am Parkplatz an der Palmberg-Arena einzutreffen, wo die Busse um Punkt 8 Uhr starten. Die Rückfahrt aus Hannover ist garantiert eine halbe Stunde nach der Siegerehrung terminiert.

Für Kurzentschlossene, die in Eigenregie nach Hannover fahren wollen, sind über www.ticketmaster.de oder telefonisch unter 030–40818824 (Mo – Fr von 8 – 22 Uhr) noch Karten in einem der SSC-Fanblocks (U04, U05, M05, M06) erhältlich.