Beach-Party in Timmendorfer Strand vor dem Aus? – Vermarktungsfirma meldet Insolvenz an

800.000 Euro Schulden: DVV hat mächtig Sorgen

2018 in Timmendorfer Strand: Alexander Walkenhorst steigt in die Luft. Foto: Lobeca/Michael Raasch

Timmendorfer Strand – Am vergangenen Donnerstag meldete der Deutsche Volleyball-Verband (DVV) für die Deutsche Volleyball Sport GmbH (DVS) in Frankfurt Insolvenz an. Nach verschiedenen Medienberichten zufolge sollen die eigene Vermarktungsfirma rund 800.000 Euro Schulden drücken. Damit steht nun auch die German Beach Tour vor einem großen Fragezeichen. In drei Wochen soll es in Düsseldorf losgehen. Ebenfalls betroffen sind die Deutschen Meisterschaften in Timmendorfer Strand vom 1. bis 4. September. Für die Beachvolleyballer nach zwei Jahren Corona-Zwangspause eine Katastrophe.

Walkenhorst könnte einsteigen

Möglich, dass es eine Rettung für das Strand-Event in Ostholstein gibt, denn DVV-Präsident Rene Hecht will anscheinend mit Alexander Walkenhorst etwas auf die Beine stellen. Beide sind in der Szene allerdings umstritten. Der Ex-Profi ist der Bruder der Olympiasiegern Kira und betreibt den Streamingdienst „Spontent“, der schon einige Rechte in der Vergangenheit vom Verband erhielt. Unumstritten war das nicht, denn beispielsweise „Sport1“ als TV-Sender waren raus. Die kommenden Wochen sollen zeigen, ob die Tour und das Event in Timmendorf doch noch irgendwie zu retten ist.

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Auf Fehmarn wird „gebaggert“

Eine Alternative für alle „Bagger-Freunde“ gibt es allerdings schon jetzt, denn „Rock the Beach“ hat seinen Platz in diesem Sommer auf Fehmarn sicher.

Bildquellen

  • Walkenhorst: Lobeca/Michael Raasch
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