Lüneburg – Platz vier, wichtig für die Zwischenrunde ab Ende Januar und die Playoffs danach, ist weg – und das wohl nicht nur vorübergehend. Bundesligist SVG Lüneburg hat das Verfolgerduell gegen die United Volleys Frankfurt mit 0:3 (24:26, 24:26, 17:25) verloren, ist auf Rang fünf abgerutscht und hat nun nur noch vage Hoffnungen, die Hauptrunde besser als mit der aktuellen Platzierung abzuschließen.

Vor 385 Fans in der Lüneburger LKH-Arena fand die SVG nie zur Form der vergangenen Wochen, war den Gästen in allen Belangen unterlegen und ließ auch die absolute Gier auf Punkte vermissen. Das nutzten die cleveren Hessen mit der 38-jährigen deutschen Volleyball-Ikone Jochen Schöps im Diagonalangriff für den verletzten Top-Scorer Daniel Malescha gnadenlos aus. „Die waren abgezockter und haben die Chancen, die wir ihnen geboten haben, konsequent genutzt“, stellte SVG-Chefcoach Stefan Hübner zerknirscht fest.

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Stefan Hübner (Trainer, SVG Lüneburg) versucht in der Auszeit das Blatt noch zu drehen – Foto: Lobeca/Andreas Hannig

Dabei taten sich besonders die Ex-Lüneburger Noah Baxpöhler im Mittelblock (13 Punkte) und Außenangreifer Viktor Lindberg (16), der auch MVP wurde, hervor – immer wieder freigespielt von Leon Dervisaj, der auch mal ein kurzes Gastspiel in Lüneburg gegeben hat. Bei den LüneHünen gab Richard Peemüller nach einer Verletzungspause ein starkes Comeback, sammelte 19 Punkte und wurde mit der MVP-Medaille in Silber ausgezeichnet. (PM SVG)

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Titelfoto: Lobeca/Andreas Hannig

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