Der Jubel ist grenzenlos: VSG-Herren sichern sich die bislang beste Platzierung in der Regionalliga (Foto: Lobeca/Michael Raasch)

Lübeck – Im letzten Spiel der Saison haben die Herren der VSG Lübeck einen historischen Erfolg gefeiert: Mit dem 3:1-Heimsieg gegen Wiwa Hamburg sicherten sie den nie zuvor erspielten dritten Tabellenplatz in der Regionalliga.

Trainer Marco Schlicht konnte diesmal fast auf den gesamten Kader zurückgreifen. Lediglich Finn Swonke, Josse Lange (beide gesundheitliche Gründe) und Peter Noefer (familiärer Grund) waren nicht dabei.

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Halle komplett gefüllt

Die VSG startete furios in den ersten Satz. Angepeitscht von einer komplett gefüllten Halle und großartigem VSG-Support spielte man sich förmlich in einen Rausch und holte Punkt für Punkt: Zuspieler Paulus Chardon konnte das Team immer wieder variantenreich im Angriff einsetzen; vor allem die Kombination mit dem angeschlagenen  Diagonalangreifer Tarek wirkte Wunder. So ging der erste Satz an die Gastgeber.

Bester Saisonabschluss der VSG-Geschichte

Der zweite Satz wurde zu einem der wichtigsten Sätze der VSG-Geschichte: Sollte man sich diesen erspielen, würde man den dritten Platz und somit den besten Saisonabschluss der Vereinsgeschichte eintüten. In einem feurigen Satz legten die Lübecker stark los, doch Wiwa hielt gegen. Trotz schwacher Aufschlagsquote überzeugten die Lübecker in den Rallys, sodass man in einem Herzschlagfinale auch den zweiten Satz in Folge gewann.

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Wilder dritter Satz

Schlicht wechselte im dritten Satz auf der Zuspielposition den frisch gebackenen U20-NDM-Sieger Eric Turowski ein und brachte auch auf der Mitte den zuletzt starken Martin Schröter. Wilde Ballwechsel und Aufschlagserien prägten den Satz. Der blieb lange spannend, hinten raus konnte sich Wiwa gegen Ende aber verdient absetzen. Das war auch nötig, denn Wiwa Hamburg musste das Spiel drehen, um im Abstiegskampf noch eine Chance zu haben. So nutzten die Gäste die Nachlässigkeiten im Lübecker Spiel aus und konnten sich den Anschluss nach Sätzen (1:2) erspielen.

Spiel, Satz und Sieg

Den vierten Satz starteten die Lübecker wieder in gewohnter Aufstellung. Die Ballwechsel wurden immer länger und das Spiel intensiver, denn die Hamburger nahmen den Schwung aus dem vorherigen Satzgewinn mit. Doch Lübeck hielt dagegen. Vor allem Birger Pommerenke konnte diesen Ballwechseln mit Blocks und cleveren Angriffen seinen Stempel aufdrücken, auch Libero Sebastian Schröter stützte über starke Abwehr und gute Annahmekoordination das Team. So gewann Lübeck Satz und Spiel in einem Herzschlagfinale mit 3:1.

10. Sieg im 16. Spiel

Der zehnte Saisonsieg im 16. Spiel brachte die Fans in der Thomas-Mann-Halle für diese Saison ein letztes Mal in Ekstase.

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