Ein Turnier mit Höhen und Tiefen spielte die SVG Lüneburg in Hildesheim. Der 2. Zuspieler Hannes Gerken (3.v.l.) machte dabei nachdrücklich auf sich aufmerksam. - Foto: justus/VBL/oH
 
 
Lüneburg – Ein Sieg gegen Herrsching, Niederlagen gegen Meister Berlin und KW-Bestensee: Als Vierter im Achterfeld hat Volleyball-Bundesligist SVG Lüneburg das dreitägige Saison-Eröffnungsturnier „Bounce House Cup“ in Hildesheim beendet.

Vor allem zum Auftakt gegen Herrsching zeigte die SVG, wozu sie in dieser Saison in der Lage ist, legte beim hart umkämpften 3:2 (25:21, 25:20, 23:25, 22:25, 15:12) die ersten beiden Sätze wie aus einem Guss hin, kassierte dann gegen einen starken Gegner den Satzausgleich, kämpfte sich im Tiebreak ins Match zurück und erreichte verdient das Halbfinale.

Tags darauf beim 1:3 (17:25, 15:25, 25:21, 21:25) gegen Berlin zeigte der lange Kampf noch Wirkung, zwei Sätze lang fand die SVG keine Mittel gegen einen enorm druckvoll und souverän aufspielenden Gegner. Cheftrainer Stefan Hübner wechselte dann unter anderem den Zuspieler und die eigentliche Nummer 2 auf dieser Position. Hannes Gerken war entscheidend daran beteiligt, dass sich das Blatt fast noch wendete. Satz drei gewann die SVG, in Satz vier agierte sie auf Augenhöhe. Berlin aber zog ins Endspiel ein und gewann es schließlich auch (3:0 gegen Friedrichshafen).

Die LüneHünen traten dann zum dritten Spiel innerhalb von 70 Stunden mit nochmals stark veränderten Aufstellung gegen KW-Bestensee an. So blieben mit Lukas Maase, Joe Worsley und Colton Cowell drei Spieler auf der Bank, die normalerweise in der Starting Six stehen. Doch ihre Vertreter schlugen sich beim 1:3 (25:16, 33:35, 23:25, 18:25) prächtig. Knackpunkt wurde Satz zwei, als die SVG eine vermeintlich sichere 23:19-Führung nach einigen Satzbällen beiderseits schließlich noch abgab (33:35) und KW-Bestensee schließlich überraschend Dritter wurde.

Coach Hübner war dennoch insgesamt zufrieden: „Das war ein gutes Turnier, ich habe viele positive Sachen gesehen. Alle Spieler konnten noch einmal auf dem Feld erleben, was in der Bundesliga gefordert sein wird.“

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