Foto: Lobeca/Raasch

Lübeck – Am vergangenen Sonnabend standen die angeschlagenen Athleten der VSG Lübeck auf der Matte des Regionalliga-Tabellenführers SV Warnemünde. Auch dieses Mal war der Kader der Lübecker stark dezimiert. Von Atemwegsinfekten bis zu Knieverletzungen war alles dabei. Dies hat die Mannen allerdings nicht davon abgehalten alles in ihrer Macht stehende zu tun, Punkte nach Lübeck zu holen. Es gab zwar eine 2:3 (20:25, 25:22, 21:25, 29:27, 8:15)-Niederlage gegen den Tabellenführer aus Warnemünde, doch trotzdem fuhr man mit etwas Zählbarem zurück.

Spannendes Spiel

Zum ersten Satz gibt es aus Lübecker Sicht nicht viel zu berichten. Durch einen starken Block und gute Abwehrarbeit der Gegner, war es schwierig, den Satzgewinn zu beanspruchen. Die zusätzliche Vielzahl an Eigenfehlern begünstigte dies nicht.
Auch im zweiten Satz war der Spitzenreiter über weite Strecken dominant. Erst zum Ende des Satzes konnten die Lübecker durch eine Aufholjagd die Führung ergreifen und den ersten Satzgewinn verzeichnen.

Im dritten Satz waren nun alle auf Temperatur und die Absprache lief besser, jedoch rückten Chardon und Rey von der Außenposition auf Zuspiel und Mittelblock. Ein Schlagabtausch nach dem anderem prägten diesen Satz. Durch starke Blocks der Mitten Pommerenke und Rey konnte man auch bis zum Stand (20:20) mithalten. Für den Endspurt fehlte allerdings der nötige Atem und die Konzentration.

Der folgende Satz begannen die lübschen Jungs entschlossen. Mit eisernem Willen und unglaublich starken Aufschlägen von Paulus Chardon, war es möglich einen weiteren Satz (29:27) zu gewinnen.

Tie-Break verloren

Im Tie-Break hat man letztlich wenig Chancen gegen die eingespielte Truppe der Warnemündener. Aus Lübecker Sicht war der Punktgewinn das Maximum der Kräfte. Der Satz ging deutlich (8:15) an die Gastgeber.

Zufriedenheit

Trotz der Niederlage in Rostock ist man zufrieden, einen Punk in die Hansestadt entführen zu können, denn jeder Punkt zählt in der Mission Klassenerhalt. Harte Arbeit und Durchhaltevermögen wurden belohnt.

Pokalfinale lockt

Am 15. Januar steht das SHVV-Pokal-Halbfinale gegen Kieler TV an. 20.30 Uhr ist Spielbeginn in der Sporthalle der Thomas-Mann-Schule zu Lübeck.