Lübeck – „Volleyball, der über weite Phasen ein Niveau oberhalb der Verbandsliga hatte!“, das war das Fazit der beiden Trainer nach dem ersten Spiel der 1. VSG-Damen am vergangenen Sonntag.

Das Spiel gegen Verbandsliga-Tabellenführer KTV 3 sollte sich als sportlicher Leckerbissen entpuppen. Die Lübecker Mädels von Trainer Stefan Kühm-Stoltz legten mit sehr gutem Aufschlagspiel furios los und gingen schnell mit 8:2 in Führung. Anschließend entwickelte sich ein offener Schlagabtausch mit den Kielerinnen, die den 1. Satz dann aber für sich verbuchen konnten. Die nächsten zwei Sätze gingen dann knapp an die Lübeckerinnen, so dass der erste Punkt des Tages auf dem Konto verbucht war.

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Im 4. Satz ließ bei den Damen der VSG leider die Konzentration etwas nach, deutlich mehr Eigenfehler und ein behäbigerer Spielaufbau verschaffte dem Gegen aus der Landeshauptstadt wieder mehr Luft, so dass der Satz folgerichtig verloren wurde.

Somit musste der Tie-Break im 5. Satz über den Tagessieg entscheiden, der nach 2:08 Stunden Spielzeit mit 13:15 denkbar knapp an die Kielerinnen ging. „Wir haben heute viel richtig gemacht, uns immer besser in die Block- und Feldabwehr reingearbeitet und gegen die erfahrenen Kielerinnen immer wieder effektiv gepunktet. Bei so viel Erfahrung auf Kieler Seite muss ich meiner Mannschaft einfach nur Respekt zollen. Das war heute ein klarer Punktgewinn, der auch in dieser Form nicht unbedingt zu erwarten war!“ so der zufriedene VSG-Coach.

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Im 2. Spiel des Tages gegen Russee 1 begannen die Lübeckerinnen mit frischen Kräften auf vier Positionen und konnten den 1. Satz relativ klar für sich entscheiden. Umso ärgerlicher, das der 2. Satz dann mit 24:26 an die Spielerinnen aus Russee ging, was für die Lübeckerinnen wieder einen höheren Kraftaufwand bedeutete. Nach einigen personellen Umstellungen ab Satz 3 fanden die VSG-Damen allerdings wieder zur gewohnten Angriffs- und Abwehrstärke zurück, so dass die nächsten zwei Sätze und damit das Spiel mit 3:1 gewonnen wurde. Somit endete der Spieltag mit wertvollen vier Punkten und einer Menge zufriedener Gesichter.

Schon am nächsten Sonnabend geht es für die Lübeckerinnen ab 15 Uhr beim Auswärtsspiel in Flensburg weiter. (SKS)