Foto: Lobeca/Raasch

Lübeck – Nachdem die VSG Lübeck in der Vorwoche ein starkes Zeichen setzte und Grün-Weiß Eimsbüttel mit dem ersten 3:0-Sieg der Saison nach Hause schickte, stand am vergangenen Sonnabend ein nicht weniger wichtiges Spiel an. Gegen den direkten Tabellenverfolger, den Pirates vom Oststeinbeker SV, sollten die Weichen für den Verbleib in der Regionalliga gestellt werden. Das Ziel war klar und so schwor Trainer Marco Schlicht seine Truppe auf das wichtigste Spiel der Saison ein. Vorweg: es reichte nicht und es gab eine 0:3-Niederlage.

Die Lübecker reisten ohne Jonas Busch, Peter Noefer und Hans Wolf an. Erfreulicherweise meldete sich dafür Neuzugang Paulus Chardon nach überstandener Krankheitsphase zurück, um das Team schlagkräftig zu unterstützen. Des Weiteren konnte Diagonalangreifer Vitalij Rybke aus der 2. Mannschaft der VSG als Unterstützung gewonnen werden.

Dämpfer im ersten Satz

Die Lübecker erwischten im ersten Satz keinen guten Start. So konnten trotz guter Annahme die Pässe von Zuspieler Christoph Menge nicht ausreichend in direkte Punkte verwandelt werden. Zu hoch war das Risiko, mit dem die Angriffe erfolgten. Zahlreiche Bälle landeten direkt im Aus. Die Pirates zeigten zu allem Überfluss eine stabile Feldabwehr und nutzen hingegen ihre Chancen im Angriff. Der erste Satz ging mit 25:18 an die Gastgeber.
Für Trainer Schlicht war dies noch kein Beinbruch – die Lübecker gaben schließlich schon im Hinspiel den ersten Satz an die Pirates ab und drehten danach das Spiel. So war es für ihn mehr eine Frage der Haltung und des Wollens.

Offener Schlagabtausch

Der zweite Satz begann ungünstig für die VSG. Die zuvor noch stabile Annahme wankte und zeigte Schwächen mit der noch immer unglücklichen Block- und Feldabwehr. Die Lübecker bewiesen aber Kampfgeist und konnten den zwischenzeitlichen 4-Punkte-Rückstand auf eine 15:16 Führung drehen. Die zunehmend effektiveren Angriffe auf beiden Seiten führten zu einem offenen Schlagabtausch mit dem besseren Ende für die Pirates, die den 2. Satz mit 32:30 gewannen.

Starke Aufschläge, aber zu wenig für den Satzgewinn

Der Beginn des 3. Satzes schien zu einem Debakel für die Lübecke zu werden. Aus Sicht der Gastgeber stand es 8:2 und so war es Chardon (späterer MVP), der im Laufe des Spiels zu seiner Linie zurückfand und mit einer starken Aufschlagserie Lübeck zurück ins Spiel peitschte. Die Lübecker spielten von nun an intensiver und so wurde, trotz Einzelfehler auf Seiten Lübecks, auch der 3. Satz zu einem Kopf an Kopf Rennen mit den Pirates. Am Ende waren es jedoch diese, die mit 27:25 auch den 3. Satz gewannen und so blieben alle Punkte für die Tabelle in Oststeinbek.

Letztes Heimspiel wichtig

Der Kampf um den Klassenerhalt ist real und so liegt es an der Mannschaft der VSG Lübeck, die noch benötigten Punkte aus eigener Kraft zu erkämpfen. Zum letzten Heimspieltag in dieser Saison wird am 29. Februar der Eimsbütteler TV 2 erwartet. Um 19 Uhr startet das Spiel in der Thomas-Mann-Halle. Die VSG Lübeck zählt auf die Unterstützung der Fans!

Regionalliga NordSpieleSiegePunkte
1.SV Warnemünde 2131233
2.Eimsbütteler TV 212927
3.Schweriner SC13926
4.WiWa 113619
5.TuS H/M Kiel14618
6.Kieler TV 314416
7.VSG Lübeck14615
8.Oststeinbeker SV13414
9.Grün-Weiß Eimsbüttel1239