Was steckt hinter dem 4. Türchen für die VSG Lübeck? – Kiel kommt, Fan-Support erhofft

Top-Spiel in der Thomas-Mann-Halle: Zweiter gegen Erster

Stolz nach dem Heimspieltag: Die 1. Damenmannschaft der VSG Lübeck

Lübeck – Spitzenspiel in der Frauen-Verbandsliga: VSG Lübeck vs. KTV 3 – Auf Platz eins: Die Damen des Erzrivalen Kieler TV 3, gegen die stets besonders umkämpfte Spiele ausgetragen wurden. Punktgleich direkt dahinter mit nur einem abgegebenen Satz mehr: Die ersten Damen der VSG Lübeck, die auch dieses Jahr den Kielerinnen den Kampf ansagen wollen. Nicht nur weil es der direkte Vergleich ist, sondern gerade die Tatsache, dass hier die Tabellenführung entschieden wird, macht das anstehende Spiel zu einem besonderen Abschluss der Hinrunde. Für das Event am heutigen Sonnabend (4.12.) haben sich bereits hochkarätige Fans angekündigt.

Auf in die Thomas-Mann-Halle

Die Lübeckerinnen, die ihrerseits mit vollem Aufgebot anrücken werden, freuen sich über jeden, der bei Anpfiff um 15 Uhr in der Thomas-Mann-Halle hinter ihnen steht. Nicht unerwähnt sollen die Gegner des zweiten Spiels am kommenden Sonnabend bleiben, denn auch auf die Mädels des SC Rönnau freut man sich. Im ersten Spiel der Rückrunde möchten die VSG Lübeck die drei Punkte aus dem Hinspiel bestätigen.

Kein Training? Keine Option!

Die Motivation kann sich über die vergangenen Wochen hinweg nur angestaut haben, denn nicht alles ist immer reibungslos laufen. Auf zwei Spiele, durch die man sich vielmehr durchbeißen musste, als dass man zaubern konnte, folgte eine schwierige Trainingswoche. Corona ist mittlerweile regelmäßig Thema: Die Einschläge rücken näher, glücklicherweise sind bislang alle gesund. Doch immer wieder sind die Trainings von Absagen geprägt, denn selbstverständlich wird die Verantwortung von den Volleyballerinnen sehr ernst genommen. Nichtsdestotrotz, ein Training in den Sand zu setzen, ist keine Option. Im Zweifel wird wie zu restriktiven Corona-Zeiten auf ein Online-Workout zurückgegriffen.

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Wochen-Motivation auf diesen einen Tag ausgelegt!

Libera Kathleen Warobiow hatte dazu eine klare Meinung: „Irgendetwas müssen wir machen, gerade für die gute Laune in Hinblick auf die nächste Woche“, motivierte sie ihr Team und meinte damit die verbleibenden Trainingseinheiten vor dem großen Tag. Und wenn dann trainiert wird, steht die Abwehr gegen harte Angriffe im Vordergrund und wie immer die eigene Variabilität. Optimale Trainingsbedingungen sehen anders aus, wie Zuspielerin Miriam Otto es auf den Punkt bringt: „Man kann nur davon träumen, sechs gegen sechs im Training zu spielen, um sich vorbereitend in spielnahen Situationen zu behaupten“. Auch wenn dieser wichtige Baustein eines Volleyballtrainings zurzeit fehlen mag, kann man dennoch auf eine ausdauernde Saisonvorbereitung mit unermüdlichem Trainingseinsatz zurückblicken. Ein realistischer Blick nach vorne hingegen bleibt ungewiss, ist aber gleichzeitig Motivation, jede Gelegenheit positiv anzugehen, bei der Volleyball gespielt werden kann. „Jedes Training könnte das letzte sein“, so Trainer Michael Kalms.

Senkpiehl erwartet offenes Spiel

Auch Außenangreifern Annika Senkpiehl, die besonders langjährige Erfahrung mit aufs Feld bringt, ist froh, dass man (Stand jetzt) noch Volleyball spielen darf. „Wer dieses Spiel gewinnt, kann man noch weniger vorhersagen als sonst. Umso spannender wird es für uns und unsere Fans“, prognostiziert sie in Anbetracht der sportlichen Herausforderung. Was das Ziel sein muss? Mutig dieser Challenge entgegenzutreten, Nerven zu zeigen und vor allem die Damen vom KTV 3 vor eine Aufgabe zu stellen. Und dabei nicht zu vergessen, das Spiel zu genießen. „Gerade weil Volleyball für uns mehr ist als nur ein Sport. So viel Energie und Emotionen, wie wir da reinstecken. Auf unseren Kampfgeist kommt es an“, lautet die Ansage von Außenangreiferin Leonie Umminger. Die Mannschaft scheint sich einig zu sein, dass sich am Sonnabend ein spannender Spieltag hinter dem vierten Türchen versteckt.

VSG-Herren mit Chance auf Rang drei

Die VSG-Herren sind ebenfalls im Einsatz. In der Regionalliga geht es um 19 Uhr bei WiWa Hamburg darum weitere Plätze nach oben zu klettern. Stehen alle Sterne gut, dann könnten die Lübecker nach dem Wochenende auf dem dritten Rang stehen.

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