
Eutin – Am Dienstagabend stand in der Kreisliga Ost ein spannendes Topspiel auf dem Programm. Der Tabellenführer Eutin 08 II empfing dabei die TSG Concordia Schönkirchen. Dabei hatten beide Teams eine große Chance, denn während die 08er sich an der Spitze hätten festsetzen können, war für Concordia ein Sprung auf den dritten Platz möglich. Die Partie versprach also bereits im Vorfeld, enorm spannend zu werden, und genau dies sollte sich bewahrheiten. Dabei geriet die Spannung der Partie allerdings durch einige Situationen in den Hintergrund.
Eutin 08 II – TSG Concordia Schönkirchen 1:3 (0:1)
Zuletzt gewann Eutin 08 II neun Spiele in Serie. Man holte einen Rückstand auf die Tabellenspitze auf und wurde vom Jäger zum Gejagten. Die Meisterschaft liegt in der eigenen Hand, doch dazu braucht es in den verbliebenen Spielen noch einige Punkte. Drei weitere sollten am Dienstagabend eingefahren werden, doch mit der TSG Concordia Schönkirchen war ein unbequemer Gegner zu Gast. Der Absteiger aus der Verbandsliga kam ebenfalls gut aus der Winterpause und verlor nur eine Partie. Dies war ein 1:3 gegen die SG Bösdorf/Malente. Mit viel Tempo, Erfahrung und Physis gehört die Mannschaft von Stefan Köpke zum Verfolgerfeld. Ein Sieg am Waldeck würde den Sprung auf den dritten Platz bedeuten, wodurch man sich im Rennen um die Verbandsliga-Rückkehr zurückmelden würde. Die Aufgabe in der Kreisstadt Ostholsteins sollte allerdings eine ganz schwierige werden. Eutin war das formstärkste Team der Liga, was vor allem an einer starken Offensive liegt. Diese ist die große Stärke, denn zuletzt glänzten viele Spieler als Torschützen, sodass man den fehlenden Torhüter Monty Gutzeit gut ersetzen konnte. Dieser sollte auch im Nachholspiel fehlen, wie auch Florian Schumacher. Im Sturm musste Trainer Jasper Frahm somit etwas umbauen.
Riesenchance nach zwei Minuten
Dustin Uchneytz begann als einzige Spitze, und nach bereits zwei Minuten sollte dieser in den Fokus rücken. Auf der linken Seite setzte sich Jorge Bruckmann durch, spielte den Ball in die Mitte, wo der Stürmer allerdings den Ball nicht richtig kontrollieren konnte und aus zwei Metern über das leere Tor schoss. Dies hätte der frühe Führungstreffer der Eutiner sein müssen. Schönkirchen ging in der Anfangsphase früh vorne drauf, presste den Tabellenführer hoch und stellte diesen vor Herausforderungen. Dennoch ging die Anfangsphase ganz klar an die 08er. Auf links spielten sich Bruckmann und Kohlwes durch einen doppelten Doppelpass nach vorne, doch die anschließende Flanke des Linksaußen klärten die Gäste. Die anschließende Ecke wurde an den zweiten Pfosten geschlagen, doch Schönkirchen war erneut aufmerksam und ließ nichts anbrennen. Nach einer Viertelstunde gab es dann mal einen ruhenden Ball für den Gast, wobei es unübersichtlich im Strafraum wurde, doch es konnte geklärt werden. Anschließend schaltete die Heimmannschaft um, nutzte den seltenen, aber sich diesmal gebotenen Platz und kam mit Tempo über Bruckmann nach vorne, doch die Hereingabe fing Gästekeeper Graucob ab. Die Spielanteile waren klar auf Seiten der Oberliga-Reserve, denn diese hatte deutliche Ballbesitzvorteile, und auch das Chancenplus war auf Seiten Eutins. Schönkirchen agierte selbst oft mit langen Bällen, konzentrierte sich ansonsten klar auf die Arbeit ohne Ball. So stellte man die Angreifer gut zu, sodass es wenige Anspieloptionen, um ins letzte Drittel zu kommen, gab. Nach einer halben Stunde wurde es dann mal richtig gefährlich, als Schönkirchen aus spitzem Winkel durch Löwe zum Abschluss kam, doch der Torhüter der Platzherren, Max Castells, war zur Stelle. Ansonsten erzeugte die TSG kaum Torgefahr.
Standard führt zum Gegentor
Kurz vor der Pause sollte es dann allerdings einen kniffligen Moment geben. Im Mittelfeld brachte Jannik Sarnow den Angreifer zu Fall. Es war ein sehr leichter Kontakt, den der Gästespieler dankbar annahm. Der anschließende Freistoß konnte zunächst geklärt werden, doch der zweite Ball ging an Concordia Schönkirchen, die aus zentraler Position zur Führung trafen. Es war das bittere Gegentor für die Rosenstädter, die bis dato das klar spielbestimmende Team waren, doch der Treffer fiel für die Köpke-Elf, die bis dato keine klare Torchance kreierte. Mit der letzten Aktion vor der Pause prüfte Lennard Jakubenko den gegnerischen Torhüter, doch dieser fing den Ball des Innenverteidigers ohne Mühe. So ging es aus Sicht von Eutin 08 II mit einem 0:1-Rückstand in die Pause. Es war eine erste Hälfte, in der man früh verpasste, in Führung zu gehen. Anschließend wurde der Gast immer kompakter und giftiger, sodass es auch immer wieder zu härteren Zweikämpfen und Fouls kam. Es ging schon ordentlich zur Sache in einem spannenden Kreisligaspiel, das auch von vielen Diskussionen zwischen den beiden Teams geprägt war.
Emotionen kochen immer weiter hoch
Nach dem Seitenwechsel sollten die Eutiner mit Schwung starten. Man wollte schnell den Ausgleich machen, ließ den Gegner nochmals mehr laufen und drängte diesen tief in die eigene Hälfte. Sieben Minuten dauerte es im zweiten Durchgang, bis es dann knifflig wurde. Im Strafraum kam der Eutiner nach einem klaren Kontakt zu Fall, doch der Elfmeter blieb den Ostholsteinern verwehrt. Dadurch, dass die Platzherren deutlich höher und druckvoller agierten, boten sich auch größere Räume für den Gegner, doch einen Konter in der 54. Minute spielte man schlecht aus. Eutin näherte sich im zweiten Durchgang deutlich mehr an, doch die klaren Torchancen wurden noch nicht kreiert. Nach rund einer Stunde segelte eine Flanke an den zweiten Pfosten, wo der Angreifer der Eutiner den Ball allerdings nicht mehr auf das Tor bekam. Es waren viele Halbchancen, doch die Hochkaräter ließen noch auf sich warten. Dennoch sollte kurz darauf der aufgrund der Spielanteile hochverdiente Ausgleich fallen. Konrad Kohlwes (64.) wurde nicht richtig unter Druck gesetzt, anschließend zog der Mittelfeldspieler ab und traf eiskalt zum 1:1. Nun hofften die Rosenstädter auch, das Ergebnis auf ihre Seite zu ziehen, doch das Sportliche sollte immer mehr in den Hintergrund rücken. Die harten Einsteigen der Gastmannschaft nahmen zunehmend zu, so auch die Diskussionen und Pöbeleien auf und neben dem Platz. Das Spiel kochte immer mehr hoch, doch die Schiedsrichterin verpasste weiterhin, durchzugreifen. Die zwingend nötigen Verwarnungen blieben aus, sodass es immer weiter hochkochte. Dazu führte auch eine Situation acht Minuten vor Ende der regulären Spielzeit. An der Auslinie, direkt vor der Coachingzone, stieg der Spieler der Gäste hart gegen Bruckmann ein, wobei der Ball bereits weg war. Ein klares Foulspiel übersah das Gespann, woraus sich eine Möglichkeit für Schönkirchen bot. Von der Mittellinie zog man ab, dabei wurde der Schuss abgefälscht und ging ein gutes Stück über das Tor. Die Schiedsrichterin entschied auf Abstoß, doch anschließend kochten die Emotionen hoch aufgrund des harten Fouls. Während sich Eutin lautstark über das nicht geahndete Foul beschwerte, forderte die sehr aktive und immer wieder lamentierende Gästebank den Eckball. Nach rund zwei Minuten ging es dann tatsächlich mit diesem weiter.
Umstrittener Eckball sorgt für die Führung
So kam es, wie es kommen musste, und genau diese Ecke führte zum Tor. Wieder ging der zweite Ball an die TSG, und erneut zappelte die Kugel im Netz. Mervan Faris (82.) sorgte für die erneute Führung, und anschließend brach großer Jubel aus. Das 2:1 wurde ausgiebig gefeiert, doch von jedem auf seine Art. Vereinzelte Spieler, provozierten in Richtung Eutiner Bank. Das Spiel blieb ein heißer Tanz, der immer hektischer und unruhiger wurde. Die Fouls häuften sich und auch die Provokationen. Eutin warf alles rein, ging hohes Risiko, doch die Präzision im Abschluss fehlte. So konterten die Gäste in der Nachspielzeit über den eingewechselten Maurice Sarpong (93.), der zu schnell für die Gegenspieler war, eine starke Einzelaktion ablieferte und eiskalt zum 3:1 traf. Dies war die Vorentscheidung für den vor dem Spiel Tabellensechsten. Die Nachspielzeit war so gut wie vorbei, doch es sollte das passieren, was sich im Laufe der Partie immer mehr angedeutet hatte.
Faustschläge in der Nachspielzeit
Der Eutiner Lasse Behrmann stocherte immer weiter gegen den Schönkirchener, es war ein klares Foul, genau zwischen den beiden Coachingzonen, das die Schiedsrichterin ahndete. Daraus sollte allerdings eine heftige Rudelbildung entstehen. Auslöser war dabei nicht das Foulspiel, sondern eine klare Tätlichkeit eines Gästespielers, der Behrmann einen Faustschlag verpasste, welcher anschließend zu Boden ging. Es wurde nun immer unübersichtlicher und hitziger, wobei es weitere Schläge gegen den Linksverteidiger von weiteren Spielern gab. Nach einigen Momenten, in denen die Trainer versuchten, das Geschehen zu schlichten, beruhigte sich die Situation. Doch nun war die Frage, wie die Schiedsrichterin entscheiden würde. Nach einigen Minuten, in denen sie sich mit ihrer Assistentin beriet, gab es mehrere Gelbe Karten für die Gastmannschaft. Eine Entscheidung, die auf Seiten der Hausherren für großes Unverständnis sorgte. Anschließend beendete die Unparteiische das Spiel nach knapp 100 Minuten, sodass die erste Niederlage in 2026 für Eutin feststand. Es war ein denkwürdiger Abend, an dem beide Teams ein spannendes Spiel boten, das bis zum Ende offen war, doch von unschönen Szenen überschattet wurde. HL-SPORTS war vor Ort und sprach nach dem Spiel mit Eutin-Trainer Jasper Frahm. Dieser schilderte den Ablauf dieser Situation: „Es ist ein Zweikampf, der direkt vor der Coachingzone auf Höhe der Mittellinie erfolgt. Es ist dann auch berechtigterweise Foulspiel von uns gepfiffen worden, doch während dieser Situation schlägt der Schönkirchener das erste Mal Richtung Gesicht und trifft ihn auch. Danach wurde von zwei anderen Spielern auf den liegenden Spieler nochmal zugeschlagen. Wenn das so nah dran ist, Schiedsrichterin und Assistentin direkt am Ort sind und beide nichts gesehen haben wollen, ist das dann der nächste Eingriff in so ein Spiel. Es ist extrem schade und bitter, nichtsdestotrotz müssen wir solche Unwirksamkeiten auch mal annehmen und trotzdem den Bock umstoßen, das war heute extrem schwierig, und wir müssen die Niederlage akzeptieren und es besser machen.“
Eutiner Serie reißt
Für den Tabellenführer war diese Niederlage das Ende der Siegsserie von neun Spielen. Seit dem 1.11.2025 musste man sich nicht mehr geschlagen geben. Nun war dies wieder der Fall, und Dobersdorf könnte durch die Nachholspiele wieder an den Eutinern vorbeiziehen. Trainer Frahm schilderte das Spiel unter Flutlicht aus seiner Sicht: „Es war das Spiel, das ich von Anfang an erwartet habe. Es ging viel in Zweikämpfen und verbal zur Sache, wobei es für mich zum Fußball auch irgendwo dazugehört, in einer Form, die in Grenzen ist. Wir haben extrem viel Ballbesitz, sind enorm druckvoll und haben sie enorm viel laufen lassen. Wir haben in der zweiten Minute eine Riesenchance, wo der Ball aus zwei Metern über das Tor bugsiert wurde, wenn wir da den Treffer machen, dann läuft das Spiel ganz anders. Wie es dann in so einem Spiel ist, kommen sie mit der ersten Aktion nach einem Standard aus dem Halbfeld, nach einem dummen Foul, da müssen wir viel cleverer agieren, gewinnen sie den zweiten Ball, und das war bildlich für das Spiel heute, dass der Schuss auch nochmal abgefälscht wird aus der zweiten Reihe und ins Tor geht. Nichtsdestotrotz waren wir ganz klar im Kopf, wollten weiter Gas geben und haben nach vorne gespielt. Druckvoll und auch risikoreich, das war in Ordnung, und kommen dann auch über eine Aktion, die wir in der Halbzeit besprochen haben, zum Ausgleich, und dann muss man auch sagen, greift die Schiedsrichterin das erste Mal ins Spiel ein, wo sie ein ganz, ganz klares Foulspiel nicht wahrnimmt, angeblich nicht sieht. Somit wird Schönkirchen zum Angriff eingeladen, und daraus resultiert der Führungstreffer. Sehr ärgerlich, so eine Situation nicht gesehen zu haben. Dann wurde es logischerweise hitziger im Spiel, und es ging immer mehr zur Sache. Ich habe in der Halbzeit schon gebeten, dass die Spieler ein stückweit auch geschützt werden, aber das hat leider nicht gegriffen, sodass die Schiedsrichterin dann auch klare Tätlichkeiten nicht gesehen hat, auch die Assistenten nicht eingegriffen haben, da muss ich leider sagen, auch wenn ich da überhaupt kein Fan von bin, dass das Gespann an diesem Abend maßlos überfordert war. Es war nicht Herr der Lage und hat mit ihrer Art und Weise zu dieser Hitzigkeit hinzugefügt und beigetragen. Nichtsdestotrotz öffnen wir dann das Spiel und bekommen einen Konter, das ist dann so, entweder machst du noch den Ausgleich oder bekommst ein Drittes. Jetzt sind wir auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt worden. Für uns heißt es jetzt Mund abwischen, am Donnerstag ins Training einsteigen und dann steht am Samstag das nächste Spiel an. Es ist schön, dass dies so nah folgt, denn dann kann man es gleich besser machen. Wir werden sicherlich ein hochmotiviertes Bild abgeben.“
SG Dobersdorf/P’hagen – SG Insel Fehmarn (Do., 19.15 Uhr)
Den Patzer von Tabellenführer Eutin 08 II möchte die SG Dobersdorf/P’hagen am Donnerstagabend ausnutzen. Man kann, wenn die vier Nachholspiele gewonnen werden, am Tabellenführer wieder vorbeiziehen, doch zuletzt lief es bei der SG überhaupt nicht. Man blieb fünf Spiele ohne Sieg und verlor am vergangenen Sonntag mit 0:1 zu Hause gegen Bösdorf/Malente. Dabei zeigte man sich einfach zu harmlos im Offensivspiel. Nun soll wieder mehr Durchschlagskraft her, wenn am Donnerstagabend die SG Insel Fehmarn zu Gast ist. Dann begrüßt man ein Team, das nicht gut ins neue Jahr kam, doch zuletzt zweimal erfolgreich war. Gegen die Kellerkinder Putlos und Raisdorf wurde souverän gewonnen. Dabei haderte man gegen den RTSV zuletzt mit der Chancenverwertung, denn in der ersten Halbzeit wurde Chancenwucher betrieben. Dank eines herausragenden Tjelk Jacob am Ende allerdings doch noch hochverdient gewonnen. Nun gilt es, die Defensive noch mehr zu stabilisieren, als sie es am vergangenen Wochenende war, denn ansonsten wird es eine ganz schwierige Aufgabe gegen die SG Dobersdorf/P’hagen. Fehmarns Co-Trainer Fynn Severin sagt vor dem Spiel: „Uns erwartet ein schweres Auswärtsspiel in Dobersdorf bzw. Krummbek. Wir werden personell wohl nicht so gut besetzt sein und sind froh, wenn die Nachholauswärtsspiele mit diesem Spiel ein Ende finden. Es ist doch jedes Mal ein ziemlicher Aufwand, unter der Woche von der Insel in den Kieler Raum zu fahren und das alles mit der Arbeit vereinbaren zu können. Nichtsdestotrotz wollen wir nicht jammern und es gilt jetzt nochmal darum, zusammenzurücken und versuchen, die erfahrene Truppe aus Dobersdorf irgendwie zu ärgern und ohne Verletzungen aus der Partie zu kommen, um für den Schlussspurt und die nächsten beiden Spiele gegen Klausdorf II und Heikendorf II gewappnet zu sein.“









Wie einseitig und subjektiv will man einen Bericht schreiben ? hlsports: Ja
Erst schlecht berichten und dann Kommentare löschen ? Ganz großes Kino
Schwache Leistung von hlsports
Eine spannende E-Mail-Adresse hast du da. Du musst aber auch nicht nervös werden, so wie vielleicht auf dem Platz. Ich habe mich jetzt mit deinen wirklich spannenden Kommentaren auseinandergesetzt, da ich erst jetzt Zeit hatte. Deine Kritik ist bei uns angekommen – oder besser gesagt dein Frust, denn wir wissen nach deinen drei hektischen Posts immer noch nicht, was du an dem Artikel kritisierst. Wenn du das noch nachschieben kannst, gehe ich das gern bei Gelegenheit mit dir durch. Aber einmal reicht, und gelöscht wird bei uns in der Regel gar nichts. Ausnahmen gibt es, wenn man gegen die Netiquette verstößt. In diesem Sinne viel Glück und bis bald. Chefredakteur Roland Kenzo.
Roland Kenzo fordert eine inhaltliche Kritik. Leider habe ich nicht ausreichend Zeit auf alle Aspekte und Details einzugehen, die hier falsch gelaufen sind, daher ein Auszug:
Überschrift: Reißerisch und auf falschen Tatsachenbehauptungen basierend
Einseitigkeit: Die Redaktion hat auf eine Prüfung der Inhalte verzichtet und eine einseitige Sichtweise dargestellt – wahrscheinlich hauptsächlich die des Eutiner Trainers, wie die langen Zitate erahnen lassen. Bei dem Vorwurf von Faustschlägen wäre eine Prüfung angebracht, zumal das Spiel weder abgebrochen wurde noch eine Rote Karte verteilt wurde. Der Chefredakteur hat offensichtlich versagt.
einzelne Inhalte: Die Darstellung als überhartes Spiel stimmt nicht. Wer vor Ort war hat ein engagiertes Spiel aber keinesfalls ein überhartes Spiel gesehen. Die Darstellung es hätte in der zweiten Halbzeit einen klaren Elfmeter nicht gegeben stimmt nicht. Es gab keine strittige Aktion im Schönkirchener 16er. Ein neutraler Bericht hätte die teils recht provokanten Zuschaueräußerungen durchaus beleuchten können – auch das fehlt. Die Behauptungen zu der Rudelbildung und den Faustschlägen sind einseitig und – wie gesagt – ungeprüft und falsch: Es gab keine Faustschläge und schon gar nicht gegen einen am Boden liegenden Spieler. In der Rangelei gerieten mehrere Spieler beider Seiten aneinander – ohne das die Situation darüber hinausgehend weiter eskalierte. Auf die Aktion des Eutiner Co-Trainers/Betreuers in dieser Situation möchte ich nicht weiter eingehen, um hier nicht weiter zu eskalieren. Er wird schon wissen was gemeint ist.
Der Artikel zeigt vor allem eins: Eutin präsentiert sich als schlechter Verlierer und nutzt diese sehr fragwürdige Plattform um den eigenen Frust abzuladen. Die redaktionelle Leistung….naja…welche Leistung? In diesem Sinne: In Zukunft bitte weniger Vereinsbrille.
Wir nehmen Kritik gern auf – dann aber bitte konkret und nachvollziehbar. Das war in den vorherigen Kommentaren so nicht gegeben. Unser Redakteur war über die komplette Spielzeit vor Ort, die geschilderten Szenen basieren auf eigener Wahrnehmung sowie den Aussagen der Beteiligten.
Was hier bislang kommt, sind überwiegend pauschale Bewertungen und persönliche Einschätzungen, aber keine belegbaren inhaltlichen Fehler. Unterschiedliche Wahrnehmungen bei einem emotionalen Spiel sind normal – daraus jedoch pauschal eine „falsche Berichterstattung“ abzuleiten, ist nicht haltbar.
Wir berichten aus unserem Kerngebiet und mit den Stimmen, die uns nach Abpfiff zur Verfügung stehen. Wenn es konkrete, überprüfbare Hinweise gibt, gehen wir dem selbstverständlich nach. Alles andere ist an dieser Stelle wenig zielführend.
Für offizielle Rückmeldungen stehen wir jederzeit über die bekannten Kontaktwege zur Verfügung.