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Hamburg – Jetzt geht es Schlag auf Schlag. Am Dienstag ließ die European League of Football (ELF) die Katze oder besser den Teufel aus dem Sack. Die neue Profiliga (Premiere: 20. Juni) wird in Hamburg mit den Sea Devils an den Start gehen (HL-SPORTS berichtete). Großer Jubel an der Elbe, denn vor 14 Jahren holte man unter diesem Namen den „World Bowl“ in der damaligen NFL Europe. Die Identifikation ist also sofort gegeben und das ELF-Franchise darf sich auf eine große Fanbase freuen. Innerhalb weniger Stunden abonnierten mehrere tausend Football-Freunde die neue Instagram-Seite der „Seeteufel“ – Rekordzuwachs!

Ex-Cougar leitet Hamburgs neues Football-Team

Max Paatz (früher Lübeck Cougars) wird das Hamburger Franchise als General Manager leiten. Er sagte gegenüber der „MOPO“: „Der Name Sea Devils steht für eine erfolgreiche Football-Vergangenheit in Hamburg. Dem wollen wir gerecht werden und in die großen Fußstapfen treten.”

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Tykfer wechselt von Lübeck an die Elbe

Der 65-Mann-Kader mit vielen Spielern aus dem Norden will im April ins Training einsteigen. Mit dabei sind drei Ex-„Berglöwen“: Berend Grube, Barry Maruschke und Salieu Ceesay, die zuletzt bei den Elmshorn Fighting Pirates waren. Der Großteil der Sea Devils besteht aus dem ehemaligen GFL-Team. Linebacker Jonas Tykfer soll vom letztjährigen Cougars-Team an die Elbe wechseln. Die „LN“ berichtet, dass der aktuelle Cougars-Marketingchef anscheinend keine Sorgen hat, dass noch mehr Lübecker nach Hamburg wechseln. Dem Blatt sagte er: „Die Kader-Qualität ist nicht höher anzusiedeln als in unserer Liga. Und eine professionalisierte Liga, wie sie sich gern beschreiben, haben wir auch. Auch bei uns verdient nicht Jeder Geld.“ Zudem glaubt er, dass die Erwartungen zu hoch seien. Er zog dabei den Vergleich, dass die alten „Devils“ im Volksparkstadion spielten und das neue ELF-Team im kleineren Stadion Hoheluft.

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Neue „Devils“ doch im HSV-Stadion?

Dabei könnte er sich zumindest für das erste Heimspiel täuschen, denn die Sea Devils hoffen womöglich darauf dann im Volkspark (55.000 Zuschauerplätze) auflaufen zu können, der Heimstätte des Fußball-Zweitligisten Hamburger SV – allerdings nur wenn Corona es zulässt und vielleicht auch nur mit 10.000 Fans. Auch das Millerntor-Stadion des FC St. Pauli mit einem Fassungsvermögen von 30.000 Plätzen bleibt möglicherweise weiterhin ein Thema.

ELF live am Sonntagnachmittag im TV

Zeljko Karajica, Geschäftsführer des SEH Sports & Entertainment Holding und der European League of Football verriet dazu noch Anfang der Woche den TV-Plan für die neue ELF. Bei „Footballerei“ sagte er: „Am 20.6. ist Kick off, da wird unser erstes Spiel stattfinden. Unser Bowl wird am 26.9 ausgetragen. In diesem Zeitraum werden wir wöchentlich bei „ProSieben“ von 14 Uhr bis 18 Uhr zu sehen sein.“ Ein zweites Spiel wird auf „ran“ im Livestream ausgestrahlt. Dabei kündigte er neben „ProSiebenSat1“ weitere Partner an.

Bildquellen

  • Football am Buniamshof: Foto: Lobeca/Marcus Kaben
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